Stolberg - „In-memoriam-Ausstellung“ geht zu Ende

„In-memoriam-Ausstellung“ geht zu Ende

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Viele interessierte Besucher werden auch zum Abschluss der Sonderausstellung am kommenden Sonntag erwartet.

Stolberg. Die dritte „In-memoriam-Ausstellung“ mit Zeichnungen und Frühwerken des Stolberger Kunstprofessors Karl Fred Dahmen (1917-1981) erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Die „Frühwerke und Zeichnungen“, so auch der Titel der Exposition, sind allerdings nur noch bis zum 1. Februar zu sehen.

Am finalen Besuchssonntag, 1. Februar, wird die Enkelin des vor 34 Jahren verstorbenen Kunstprofessors, Ina Dahmen, persönlich die Aufsicht bei der Ausstellung übernehmen.

Sie freut sich besonders auf den Besuch von zahlreichen Stolbergern, die ihren Großvater persönlich gekannt oder erlebt haben.

Vor allem in Karnevalistenkreisen ist Karl Fred Dahmen aus Stolberger Sicht eine ganz besonders wichtige Persönlichkeit, übernahm er doch vor 6 x 11 Jahren, im Jahr 1949, als Prinz Karneval das Zepter über die Kupferstadt und gleich auch mit großformatigen Malereien die künstlerische Ausgestaltung des Festsaales des damaligen Rolandshauses.

Internationale Anerkennung

Karl Fred Dahmen gilt als einer der wichtigsten Künstler der deutschen Nachkriegszeit. Er ist einer der frühesten und bedeutendsten Vertreter des Informel beziehungsweise des Tachismus.

Der Maler und Objektkünstler gelangte mit seinem abstrakten Schaffen zu internationaler Anerkennung und großem Erfolg. Die Karl-Fred-Dahmen-Ausstellung zeigt jedoch Werke des „anderen“, des „frühen“, oder noch anders gesagt des „Stolberger Dahmen“.

Zu sehen sind hauptsächlich gegenständliche Exponate, die vor Dahmens Durchbruch als moderner Künstler entstanden sind. Der Betrachter findet unter anderem auch lokale Motive wie die Stolberger Burg, die Klatterstraße oder den Turmblick in der Kupferstadt. Kohlezeichnungen, Landschafts- und Stadtmalerei, Porträts, Stillleben und Aktzeichnungen machen die Vielfalt der Schau aus.

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