In der neuen Mensa schmeckt es noch besser

Von: ng
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Alle Hände voll zu tun hat da
Alle Hände voll zu tun hat das Catering-Team, denn alle Schüler wollen in der neuen Mensa ihr Mittagessen einnehmen. Foto: N. Gottfroh

Stolberg. Es wird Kartoffelpüree mit Kasseler und Sauerkraut serviert. Wer das nicht so gerne mag, kann sich den Teller alternativ auch mit Möhrengemüse und Frikadellen füllen lassen. Eins scheint jedoch sicher: Wohl selten gab es einen solchen Ansturm von Kindern auf ein Menü, das Möhren oder Sauerkraut beinhaltet, wie am Mittwoch.

„Ich hoffe das ist nicht nur der Euphorie für das Neue geschuldet”, sagt Bernd Decker, Leiter des Goethe-Gymnasiums, während er zufrieden zuschaut, wie sich rund 140 Schüler der Klassen fünf bis sieben artig in eine Reihe an der Essensausgabe der neuen Mensa stellen.

Zum zweiten Mal öffnete am Mittwoch die neue Mensa ihre Türen, zum zweiten Mal gingen die gefüllten Teller über den Tresen. Und das waren mehr als doppelt so viele wie zu Zeiten vor der Mensaeröffnung. Kein Wunder, schließlich wurde in der Vergangenheit auf den Schulfluren das Mittagessen ausgegeben, in den Klassenzimmern, in denen später gelernt werden musste, wurde dann mangels Alternative gespeist. In der neuen Mensa können die Schüler jetzt eine richtige Mittagspause machen - und das sorgt für Begeisterung und lange Schlangen an der Essensausgabe.

Bald, so hofft Bernd Decker, soll das Mensaküchenteam um Roswitha und Peter Kurth einen noch größeren Kochlöffel schwingen: denn dann sollen auch die Klassen acht und neun die Möglichkeit bekommen, ein warmes Mittagessen in der Schule zu bekommen. „Nach Weihnachten soll es soweit sein. Bis dahin dürften sich die jüngeren Schüler an die Prozesse und Abläufe in der Mensa gewöhnt haben. Immerhin betreten wir hier alle organisatorisches Neuland und erobern es mit kleinen Schritten”, so Decker.

Und auch die Schüler der Jahrgangsstufe zehn und die Oberstufenschüler sollen künftig von der neuen Mensa profitieren. In wenigen Monaten soll der sogenannte „Snackbereich” der Mensa in Betrieb genommen werden. „Wir wollen künftig auch Snacks anbieten, weil sich die Älteren bekanntlich nicht so sehr für Mensaessen begeistern lassen”, sagt Decker. Doch auch bei den Snacks wird Wert auf Qualität gelegt. Zucker- und Fettbomben werden nicht angeboten, sondern sattmachende Nudelboxen und Wraps mit viel Salat. „Wir sind gespannt, ob die Jugendlichen das annehmen werden”, sagt Decker. Bis es soweit ist, wird es jedoch noch eine Weile dauern. Und auch das moderne Bestell- und Bezahlsystem lässt noch einige Wochen auf sich warten. „Aber dann wird alles bargeldlos gehen, sondern mit Plastikkarte, auf der Geld aufgeladen werden kann, das dann nach der Essensausgabe abgebucht wird”, so Decker.

Bei so vielen Extras und Annehmlichkeiten werden die Kurths gewiss noch viel zu tun bekommen - der Ansturm der Schüler dürfte noch wachsen.
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