Stolberg - Impressionen der Kupferstadt sorgen für positive Signale

WirHier Freisteller

Impressionen der Kupferstadt sorgen für positive Signale

Von: -jül-
Letzte Aktualisierung:
6009176.jpg
Erhielt positive Signale aus Köln beim Stolberg-Rundgang: Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt.

Stolberg. Ein persönlicher Besuch in der Kupferstadt macht auf auswärtige Gäste immer wieder große Wirkung: Was für Touristen gilt, gilt für leitende Mitarbeiter der Regierungspräsidentin Gisela Walsken erst recht.

Der dienstliche Bummel ihres für die Städtebauförderung zuständigen Dezernenten mit Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt durch die Stolberger Innenstadt beeindruckte den Vertreter der Bezirksregierung so sehr, dass er der Stadt den guten Ratschlag gab, die geplante Sanierung der Innenstadt zu forcieren. Nicht erst wie vorsichtig geplant im kommenden, sondern bereits noch in diesem Jahr soll die Kupferstadt einen Förderantrag stellen. Sollte dann auch das schriftlich eingereichte Rahmenkonzept ebenso überzeugend sein, wie es die Eindrücke vor Ort waren, dann kann Stolberg sich bereits für das kommende Jahr ernsthafte Hoffnungen auf eine Landesförderung für die oft beschworene und lange ersehnte Renovierung der Innenstadt machen. Das Konzept definiert die lang gezogene Innenstadt in sieben Handlungsschwerpunkte, wegen ihrer unregelmäßigen Form Amöben genannt, mit unterschiedlichen städtebaulichen Aspekten.

So zählte zu den Impressionen der Besichtigungstour nicht nur ein Blick auf den Erfolg der Sanierung der Stolberger Altstadt, sondern ganz aktuell auch die Szenerie auf Rathaus- und Salmstraße, mit der die Stadt vorab Folgen und Möglichkeiten einer geänderten Verkehrsführung entlang der Einkaufsachse testet, die mehr Aufenthaltsqualität und zusätzliche Chancen für Einzelhandel ebenso wie für Passanten gewinnen soll.

„Ein Jahr Zeit gewonnen“

Aber erst eine Förderzusage durch das Land wird des der Stadt ermöglichen, den Baken und Farbmarkierungen sowie einer folgenden qualitativ attraktiveren Möblierung auch einen Umbau von Fahrbahn, Gehwegen und Parkplätzen folgen zu lassen. „Wenn wir wirklich Glück haben und überzeugen, können wir ein Jahr Zeit für die Umsetzung gewinnen“, freut sich Pickhardt über die positiven Signale aus Köln, die das Projekt beflügeln können.

Denn dazu zählt es auch, der Fußgängerzone Steinweg neue Impulse zu geben. Anstoß für private Eigentümer, sich für ihre Immobilien zu engagieren, soll dazu ein städtischen Pilotobjekt geben. Entsprechend dem Vorbild der Altstadt-Sanierung mit dem Pilotobjekt an der Ecke Eselsgasse / Luciaweg möchte die Große Koalition auch am Steinweg ein solches Vorzeige-Ensemble initiieren.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert