Immer mehr Gäste kommen in die Stadt

Von: Rolf Hohl
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Stolberg. Die Kupferstadt erfreut sich unter Reisenden und Touristen zunehmender Beliebtheit. Die Anzahl der Übernachtungen stieg im vergangenen Jahr um 16,3 Prozent, wie aus einer Statistik hervorgeht, die das Land Nordrhein-Westfalen am Freitag veröffentlicht hat.

Das ist ein erheblich stärkeres Wachstum, als in den umliegenden Städten. So verbuchte Würselen zwar noch ein stattliches Plus von 13,2 Prozent, während es in Eschweiler lediglich noch 6,7 Prozent mehr Übernachtungen gab. In Roetgen ist im Vergleich zum Jahr 2013 sogar ein deutlicher Rückgang von 13 Prozent zu verzeichnen.

Abwärtstrend gestoppt

Mit diesem bemerkenswerten Anstieg hat Stolberg den seit 2012 anhaltenden Abwärtstrend vorerst gestoppt. In absoluten Zahlen bedeutet dies, dass 2014 rund 22.700 Gästen in den hiesigen Beherbergungsbetrieben durchschnittlich 2,1 Nächte verbracht haben – das sind etwa 2500 Übernachtungen mehr als im Vorjahr.

Auch im landesweiten Vergleich sticht die Eifel mit der Region Aachen deutlich heraus. Die gesamte Region wies 2014 mit einem Wachstum von 12,4 Prozent die höchste Steigerung in ganz Nordrhein-Westfalen auf, noch vor Köln und dem Rhein-Erft-Kreis, wo das Wachstum 11,3 Prozent betrug. Ebenfalls bemerkenswert ist der Anteil der Übernachtungen von ausländischen Gästen. Dieser stieg in der Eifel und der Region Aachen sogar um 17,2 Prozent, was aber durch die grenznahe Lage zu den Niederlanden, Belgien und Frankreich zu erklären ist.

In jedem Fall bleibt festzuhalten, dass sich die gesamte Region – und Stolberg im Besonderen – wachsender Beliebtheit erfreuen.

Mit seinem beachtlichen Anstieg an Gästen und Übernachtungen liegt die Kupferstadt weit über dem landesweiten Durchschnitt. Bei den Gästen liegt dieser in NRW bei einem Plus von 4,2 Prozent, bei den Übernachtungen sind es 3,9 Prozent mehr.

Goldene Bilanz

Aus gastronomischer Sicht braucht sich Stolberg also nicht zu verstecken. Innerhalb der Städteregion hat nur die Stadt Alsdorf ein noch höheres Wachstum zu vermelden: Dort stieg die Zahl der Übernachtungen in den vergangenen zwei Jahren gleichermaßen jeweils um über 30 Prozent.

In Stolberg dürfte man sich jetzt erst einmal über die goldene – statt wie bislang eher kupferne – Bilanz freuen und darüber, dass es wieder aufwärts geht nach der Durststrecke der jüngsten Zeit. Die Stadt scheint für Reisende nämlich ein durchaus attraktiver Ort zum Verweilen zu sein.

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