Imker kritisieren Kahlschläge

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Stolberg. Der Kreisimkerverband unterstützt ein Schreiben des Deutschen Imkerbundes an Verkehrsminister Dobrindt mit der Bitte, dass die „großflächigen Abholzungen an den Straßenrändern eingestellt oder zumindest in Frage gestellt werden“.

Gerade die vielfältige Vegetation an Straßenrändern biete Insekten, aber auch anderen Wildtieren eine Nahrungsgrundlage und Lebensgrundlage, die diese in bewirtschafteten Arealen oft nicht mehr vorfinden. „Daneben tragen Bäume und Sträucher zur Befestigung des Untergrundes bei.

Ungeschützte Oberflächen sind stark von Erosion betroffen. „Diese Kahlschläge sind ein Frevel an der Natur“, sagt Gerhard Maaßen. Vorsitzender des Kreisimkerverbandes und spricht von einem „zunehmenden Konflikt in der Umwelt durch mangelnde Nahrungsversorgung für Blüten besuchende Insekten.“

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