Im Sommer wird die Rhenaniastraße zur Baustelle

Von: -jül-
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Alles wird attraktiver: Neuer Asphalt, Parkplätze und Gehwege. Im Juli wird die Rhenaniastraße ab Hauptbahnhof erneuert. Foto: J. Lange

Stolberg. Auch wenn die Atsch während der nächsten Monate weiter von Baustellen geprägt sein wird, so steht am Ende der Maßnahmen eine gesteigerte Attraktivität. Entwürfe und Zeitplan der Sanierung der Rhenaniastraße stehen jetzt.

Nach dem Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt segnete am Donnerstagabend auch der Bau- und Vergabeausschuss die Planung für den dritten Bauabschnitt ab und beauftragte die Verwaltung im Abstimmung mit dem Landesbetrieb Straßenbau die Ausführung anzulassen.

Dieser dritte Bauabschnitt umfasst den Bereich der Landesstraße 236 zwischen Dreieck und Münsterbachstraße. Der Ausbau soll voraussichtlich im August erfolgen, wenn die Arbeiten zur Verkehrssicherung an der Sebastianusstraße (L 236) abgeschlossen sind.

Zuvor wird jedoch im Frühsommer mit dem zweiten Bauabschnitt der Rhenaniastraße in städtischer Regie begonnen. „Wir rechnen damit, das neue Parkhaus am Hauptbahnhof Ende Juni / Anfang Juli in Betrieb nehmen zu können“, berichtete der Technische Beigeordnete Tobias Röhm. Aufgrund des harten Winterwetters war es bei den Gründungsarbeiten für den Stahlskelettbau zu einer leichten Verzögerung gekommen.

Direkt im Anschluss an die Inbetriebnahme der P+R-Anlage soll mit dem Ausbau des zweiten Bauabschnittes inklusive des Ausbaus einer attraktiven Mittelinsel vor dem Hauptbahnhof begonnen und somit der Lückenschluss zum Ende des im Vorjahr erstellten ersten Bauabschnittes an der Probsteistraße erreicht werden. Von dort an ist eine Straßenbreite von 6,50 Meter als Tempo-30-Strecke ohne gesonderte Führung des Radverkehrs vorgesehen.

An der Nordseite entsteht ein bis zu 2 Meter breiter Gehweg, auf der Südseite beginnt er aufgrund der Gegebenheiten an den Mehrfamilienhäusern. Dort sind drei Längs- und 19 Senkrecht-Parkplätze, an der Nordseite weitere acht Längs-Parkstände eingeplant. Im Bereich des Zugangs zu den Gleisen sollen vier Kiss-&-Ride-Parkplätze entstehen. Bis zu sechs Taxis werden in der tropfenförmig ausgebildeten Mitte des Kreisplatzes vorgesehen.

Für den dritten Bauabschnitt fordert der Landesbetrieb eine durchgängige Fahrbahnbreite von neun Meter inclusive beidseitiger und jeweils 1,50 Meter breite Radfahrstreifen.

Während die Verwaltung die detaillierte Lage der Parkplätze zwischen den beiden Einmündungen der Hasencleverstraße noch mit den ansässigen Unternehmen absprechen möchte, sieht sie für die Nordseite in Richtung Dreieck hin jeweils doppelte Pkw-Stellplätze vor, die durch Bäume so getrennt werden sollen, dass sie nicht zum Abstellen von Lastkraftwagen genutzt werden können. Für den südlichen Fahrbahnrand sind keine Parkflächen vorgesehen. Die Gehwegen weisen eine Mindestbreite von zwei Meter auf.

Bei diesem Abschnitt trägt die Stadt die Kosten für die Herrichtung der Nebenanlagen, die auf 405 000 Euro kalkuliert werden. Nachdem die Stadt die Planung für den Landesbetrieb übernommen hat, läuft der Straßenausbau nun unter Regie dieser Behörde.

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