Im Kinderkirchenchor macht das Singen Spaß

Von: Dirk Müller
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Freuen sich über Zuwachs: Franz Körfer und die bislang sieben Kinder des Chors von St. Hubertus. Foto: D. Müller

Stolberg-Büsbach. Mit großen Augen schauen die Kinder zu dem Mann am Klavier. „Zum Ende unserer heutigen Probe singen wir nun noch etwas Lustiges. Es ist ein Lied, das von einer armen Kirchenmaus handelt”, kündigt der Klavierspieler an.

Die Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren kennen und lieben das Lied und rufen voller Freude: „10 000 Kilo Käse!”

Jeden Dienstag proben derzeit sieben Kinder im neuen Pfarrheim der Büsbacher Pfarre St. Hubertus mit ihrem Chorleiter Franz Körfer. Einmal im Monat singen sie im Kinder- und Familiengottesdienst, das nächste Mal am Sonntag, 4. Oktober, um 11 Uhr in der Pfarrkirche St. Hubertus.

„Singen macht Spaß, das stellen unsere kleinen Sänger jede Woche neu unter Beweis”, beschreibt Körfer, der sich ein größeres Interesse am Büsbacher Kinderkirchenchor wünscht.

„Wir singen neue geistliche Lieder, machen aber auch Tanzspiele und singen kindgerechte, lustige Lieder”, erklärt Körfer, der auch Leiter des St. Hubertus-Kirchenchors für Erwachsene ist.

Außerdem leitet er den Kinder- und Jugendchor wie den gemischten Kirchenchor der Pfarre St. Barbara in Breinig und den Kirchenchor St. Caecilia der Pfarre St. Markus in Mausbach.

Das Angebot der Pfarren St. Hubertus und St. Barbara für die Kinder und Jugendlichen ist indes mehr als nur das eines kostenlosen Gesangsunterrichts. So üben die Kleinen beim Singen auch das Lesen und die Aussprache.

Der Kirchenmusiker Körfer ist staatlich geprüfter Musikpädagoge und betont die ganzheitliche musikalische Früherziehung, in der die Kinder auch die Noten erlernen.

Für die Jüngsten bietet er an, dass ein Elternteil das Kind bei den ersten Proben begleitet, um den Einstieg in die neue, noch unbekannte Gruppe zu erleichtern.

Trotz des attraktiven Angebots war es in Büsbach bisher schlecht um den Kinderkirchenchor bestellt. Der Chorleiter probte wöchentlich mit zwei bis drei Kindern; immerhin finden sich mittlerweile bis zu sieben Kinder im Pfarrheim ein.

Sie alle würden sich über Verstärkung freuen, denn bei den Kinder- und Familiengottesdiensten, in denen der Kinderchor singt, „bräuchten uns dann keine Erwachsenen mehr helfen, und wir Kinder könnten alleine singen, wenn wir genug wären”, bringt Tabea (7) es auf den Punkt.
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