Im EU-Parlament ertönen die Jagdhörner

Von: ric
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Den Höhepunkt des viertägigen Programms stellte die Einheitsfeier am Freitagabend im Rittersaal der Burg dar. Am gestrigen Mittag ist die Delegation aus Stolberg im Harz dann wieder zurück in die Heimat aufgebrochen. Foto: R. Peters

Stolberg. Die Feier zur deutschen Einheit fand in diesem Jahr einen Tag nach dem offiziellen Datum statt: Im Rittersaal der Burg versammelten sich Bürger aus Stolberg mit ihren Gästen aus Stolberg/Harz. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Teilnehmer aus der Partnerstadt, die am frühen Donnerstagmorgen angereist waren, bereits ein strammes Programm absolviert.

Am Anreisetag war die 37-köpfige Delegation gemeinsam mit einigen Begleitern aus der Kupferstadt nach Brüssel gefahren. Das dort ursprünglich vorgesehene Treffen mit dem Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, musste beiderseitig aus Zeitgründen abgesagt werden. Einen Besuch im Parlamentsgebäude mit anschließendem Ständchen der Jagdhornbläser ließ die Gruppe sich jedoch nicht nehmen. Nach einem Stadtrundgang ging es dann wieder zurück in die Stolberger Hotels. „Wir sind hier wirklich toll aufgenommen worden,“ freute sich Ulrich Franke, Bürgermeister von Stolberg/Harz.

Am Freitagmorgen hatten die Gäste aus dem Harz Zeit, im Rahmen einer Stadtführung Stolberg zu erkunden. Am Nachmittag lieferten sich die Stolberger dann mit ihren Partnern ein Vergleichsschießen am Schießstand der St. Sebastianus-Schützen in Breinig.

Den offiziellen Festakt zum Tag der deutschen Einheit eröffneten die Stolberger aus dem Harz auf ihren Waldhörnern. Anschließend brachte Ferdi Gatzweiler seine Freude zum Ausdruck: „Das ist ein besonderes Fest, und ich bin froh, dass die Veranstaltung in jedem Jahr so toll angenommen wird,“ sagte der Bürgermeister und blickte in den voll besetzten Rittersaal. Auch sein Amtskollege Franke zeigte sich beeindruckt und begeistert: „Diese Partnerschaft ist eine Geschichte, die wir immer wieder erleben dürfen.“

Nachdem die Stolberger Gruppen sowohl die National- als auch die Europahymne in Begleitung der Jagdhornbläser gesungen hatten, ging der Abend mit einem gemütlichen Beisammensein weiter. „Hier können wir unsere Freundschaft vertiefen und uns darüber austauschen, was in den vergangenen zwölf Monaten passiert ist,“ sagte Hubert Meeßen, ehrenamtlicher Organisator der Treffen der Freundeskreise.

Nach einem Besuch in Aachen und in Monschau am Samstag nahmen beide Delegationen gestern Morgen an einem ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Hermann-Josef auf der Liester teil. Der anschließende Umtrunk markierte den Abschluss des Programms. Am Mittag machten sich die Stolberger aus dem Harz auf die Heimreise.

Bereits seit 1990 wird die offizielle Städtepartnerschaft mit einem jährlichen Treffen in einer der beiden Städte gepflegt. 2014 ist wieder Stolberg im Harz an der Reihe sein.

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