Im Elfmeterkrimi bleibt Johnny Goertz ganz cool

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Nicht immer war Breinig im Vorteil, aber in dieser Szene enteilt Thomas Koll einmal seinem Rotter Gegenspieler Marco Krass. Foto: J. Schlegelmilch

Stolberg-Vicht. Viele Zuschauer, etwas Brisanz und Hochspannung bis zur letzten Minute: So muss ein Derby zwischen zwei Landesliga-Mannschaften sein.

Und genau so war es auch im zweiten Halbfinale des Autopark-Stolberg-Pokals zwischen dem SV Rott und dem SV Breinig - mit dem glücklicheren Ende für die Stolberger, die sich damit auf ein prestigeträchtiges Duell am Samstag um 18 Uhr freuen können. Dann trifft der SV nämlich im Endspiel um das Traditionsturnier auf den Lokalrivalen Hertha Walheim. Ein weiteres interessantes Derby gibt es auch schon im Spiel um Platz drei: Der Gastgeber VfL Vichttal spielt um 15:30 Uhr gegen den SV Rott.

SV Rott - SV Breinig 2:2 (1:2), 3:5 n.E.: Im Spiel musste sich Johnny Goertz im Duell mit Andreas Kühnemann noch geschlagen geben. Der neue Breiniger Torwart wählte die falsche Ecke, Kühnemann glich die Breiniger Führung, die Domenik Lenzen mit einem wunderschönen Distanzschuss besorgt hatte (22.), postwendend per Foulelfmeter aus (23.).

Doch als es nach 90 Minuten immer noch unentschieden stand und eine Entscheidung her musste, war Goertz zur Stelle: Im Elfmeterschießen wählte er im zweiten Duell gegen Kühnemann die richtige Ecke und ebnete seiner Mannschaft mit einem weiteren parierten Elfmeter den Weg ins Finale. Zuvor lieferten sich die beiden Landesligisten ein hart umkämpftes Duell auf Augenhöhe, in dem Breinig in der ersten, Rott in der zweiten Hälfte das aktivere Team war.

Folgerichtig ging Breinig noch vor der Pause erneut in Führung. Thomas Koll verwertete eine mustergültige Flanke von Marc Thomsen zum 2:1 (45.). In der zweiten Halbzeit drängte Rott immer mehr auf den Ausgleich, Breinig ließ sich immer weiter in die eigene Hälfte drücken. Die Quittung folgte in der 74. Minute: Daniel Krott nutzte einen Fehler in der Breiniger Innenverteidigung zum verdienten Ausgleich. Bei seinem gut getimten Lupfer war Goertz noch machtlos - im Elfmeterschießen begann jedoch seine große Show.
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