Stolberg-Büsbach - Im Barenland der (fast) unbegrenzten Möglichkeit

Im Barenland der (fast) unbegrenzten Möglichkeit

Von: Dirk Müller
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Bei der Kostümsitzung der KG Büsbach wurden auf der Bühne viele unterhaltsame Auftritte geboten – sehr zur Freude der narren im Saal. Foto: D. Müller

Stolberg-Büsbach. Schon die jüngsten Jecken der KG Büsbach haben das Publikum begeistert und für tolle Stimmung bei der großen Kostümsitzung im „Barenland“ gesorgt. Nachdem die „Ba-reschesser Pänz“ mit ihrem Gardetanz beeindruckt hatten, gab Präsidentin Ute Schartmann die Bühne für Büsbachs kleine Tollität frei, und Milena I. (Rommel) richtete kurz das Wort ans Narrenvolk.

Bei ihrem coolen Rap „Die da“ wurde sie von den tanzenden Pänz unterstützt – wieder mit dabei: Noelia Willhardt Zorrilla. Trotz Krankheit trat das Kindermariechen mit ihrer Gruppe im Saal von „Angie’s Bistro“ auf, musste aber auf ihren Solotanz verzichten.

Doch die Büsbacher KG hatte noch andere „Eisen im Feuer“, um die vielen Gäste bei der Sitzung zu unterhalten. Mit Kittelschürzen und Besen ausgestattet kehrte das Jugendshowballett zunächst den Boden, um nach einem „fliegenden“ Kostümwechsel selbst über die Bühne zu fegen. Der ansprechende Showtanz zu flotter Musik wurde mit starkem Applaus belohnt, und über diesen konnte sich auch die große Marie der KG freuen. Nathalie Schickas gekonnter Auftritt wurde im Saal frenetisch bejubelt.

Dafür, dass kein Auge trocken blieb und die Zwerchfelle im Publikum tüchtig gereizt wurden, garantierten zwei hochkarätige Büttenredner. „Der Präsident“ (Thomas Beys) lieferte köstliche Anekdoten von seiner Ein-Mann-KG „Überm Berg“, für die er im Saal auch gleich ein Mariechen suchte. Und Hans-Peter Faßbender, bekannt als „Dä Bundeswehrsoldat“, bereitete den Gästen der KG Büsbach die erste große Überraschung des Abends, als er mit dickem Rettungsring als „Dä Marinesoldat“ erschien. Auch in dieser humoristischen Waffengattung hatte er die Lacher auf seiner Seite.

„Die nächste Überraschung ist so spontan, dass wir selbst davon noch nichts wussten“, kündigte Ute Schartmann an, und Büsbach erwies sich nahezu als „Barenland der unbegrenzten karnevalistischen Möglichkeiten“: Völlig ungeplant trat das Lindenstraßen-Dreigestirn Prinz Ecki I. (Braun), Jungfrau Rafaela (Peters) und Bauer Ossi (Vurgun) auf und verwandelte mit seinem 14-köpfigen Hofstaat den Saal in einen Hexenkessel.

Mit dem kölsche Publikumsliebling Bruce Kapusta, der Eschweiler Big-Band „Brass on Spass“ und den Lokalmatadoren „De Karamba Männcher“ brachten weitere Stimmungsmacher das Publikum in Feierlaune. Ein weitere Höhepunkt der Kostümsitzung war der Auftritt der Ersten Walheimer KG, die ihre Garde, die große Marie Kathrin Fluchs, das Fanfarencorps und die Showtanzgruppe „Community Dancers“ auf die Bühne brachte.

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