IG Metall startet Befragung unter Beschäftigten

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Stolberg. Die IG Metall hat jetzt eine bundesweite Befragung der Beschäftigten zur persönlichen Arbeitssituation gestartet. Für die Gewerkschaft steht die Beteiligung von Beschäftigten - Mitglieder und Nichtmitglieder - im Mittelpunkt.

Flexible Arbeitszeiten mit kurzfristigen Änderungen, zunehmendes längeres Arbeiten sowie permanente Erreichbarkeit durch mobiles Arbeiten sind die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt. „Wir wollen von den Beschäftigten erfahren: Wo hakt es bei ihren Arbeitszeiten? Welche Wünsche gibt es, um Arbeit und Leben besser vereinbaren zu können?“, sagte Martin Peters, 1. Bevollmächtigter der IG Metall in Stolberg und Eschweiler.

Neben der Arbeitszeit setzt die Befragung den zweiten Schwerpunkt auf allgemeine politische Themen. Die IG Metall will sich so mit dem Votum der Beschäftigten am diesjährigen Bundestagswahlkampf beteiligen und ihre Wünsche, Ziele und Vorstellungen für eine arbeitnehmerorientierte Politik, einen Sozialstaat 4.0, öffentlich bekräftigen und einbringen. Die Beschäftigtenbefragung wird bis zum 26. Februar bundesweit in rund 13.700 Betrieben durchgeführt. In der Geschäftsstelle Stolberg beteiligen sich Beschäftigte aus rund 40 Betrieben an der Umfrage.

„Mit der Beantwortung setzen sich die Beschäftigten zugleich für einen guten Zweck ein. Für jeden ausgefüllten Bogen spendet die IG Metall einen Euro für das Projekt „Erlkids“ der AWO in Stolberg und das Kinderheim in Eschweiler und steht somit für gelebte Solidarität“, sagte Martin Peters. „Die IG Metall Stolberg-Eschweiler möchte mit dieser Umfrage viele Mitglieder und Beschäftigte an der Weiterentwicklung wichtiger Projekte beteiligen. Die Ergebnisse der Befragung sind ein wichtiger Ausgangspunkt für die gewerkschaftliche Arbeit im Betrieb, um unser Handeln sowohl vor Ort als auch bundesweit noch genauer an den Interessen der Beschäftigten auszurichten.“

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