Ideenwettbewerb: Verschiedene Generationen stehen im Fokus

Von: Sonja Essers
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Projektleiter Sebastian Heyn, Jugendamtsleiter Willi Seyffarth und Beigeordneter Robert Voigtsberger (v. l.) freuen sich darauf, die erste Idee des Wettbewerbs „12 Monate und 12 Ideen“ vorzustellen. Foto: S. Essers

Stolberg. Kreativität, Nachhaltigkeit und Umsetzbarkeit sind die Schlagworte, auf die es beim Wettbewerb „12 Monate und 12 Ideen“ ankommt. In der Kupferstadt steht das noch junge Jahr ganz im Zeichen der Familienfreundlichkeit.

Aus diesem Anlass rief die Stadtverwaltung die Kupferstädter im vergangenen Jahr dazu auf, Vorschläge für einen Ideenwettbewerb einzureichen (wir berichteten). Im Rahmen des Neujahrsempfanges, der in der kommenden Woche im Museum Zinkhütter Hof stattfindet, wird der erste Gewinner bekanntgegeben.

Wer das Rennen letztlich gemacht hat, verraten Beigeordneter Robert Voigtsberger, Projektleiter Sebastian Heyn und Jugendamtsleiter Willi Seyffarth wenige Tage vor der Bekanntgabe natürlich noch nicht. Ihr bisherige Bilanz fällt allerdings äußerst positiv aus.

Gedanken gemacht

20 Ideen gingen in den vergangenen Monaten bei der Stadtverwaltung ein. „Die Teilnehmer haben sich wirklich Gedanken gemacht und nicht einfach darauf hingewiesen, dass an dem und dem Spielplatz irgendwelche Geräte defekt sind“, sagt Sebastian Heyn.

Nicht nur Familien, sondern auch Vereine und Institutionen konnten ihre Vorschläge einreichen und haben diese Möglichkeit auch rege genutzt. „Es freut uns sehr, dass eine so bunte und vielfältige Mischung herausgekommen ist“, meint Voigtsberger.

Ressortübergreifend

In den bisherigen Vorschlägen sind nicht nur Ideen für Kinder und Familien, sondern auch für Eltern und ältere Erwachsene enthalten, verrät Heyn. Darauf sind die Verantwortlichen besonders stolz. „Neben dem klassischen Familienmodell mit Mutter, Vater und Kind gibt es heute vielfältige weitere Lebensmodelle, die man ebenfalls berücksichtigen muss“, ist sich Voigtsberger sicher. Vielmehr stehen verschiedene Generationen im Fokus.

Was man mit dem Wettbewerb erreichen möchte? Ganz einfach: Zunächst einmal sei es wichtig, die Stadt als Familienstandort weiterzuentwickeln. „Familien orientieren sich daran, wie viele Kindergärten es gibt oder wie weit die Wege zu den Schulen sind. Familienfreundlichkeit ist enorm wichtig für eine Kommune und auch ein Thema, das nicht nur im Jugendamt, sondern ressortübergreifend eine wichtige Rolle spielt“, sagt Voigtsberger.

Darüber hinaus sollte den Kupferstädtern mit dem Ideenwettbewerb eine Plattform geboten werden. „Nicht jede Idee ist auch gleich ein Auftrag an die Verwaltung. Vielleicht gibt es Menschen, die sich davon inspiriert fühlen und die Vorschläge weiter ausbauen oder in ihrem Viertel umsetzen wollen“, meint Heyn.

Und wie steht es um die Ideen, die bereits eingereicht wurden? Sind diese noch Visionen oder wurden auch sie schon umgesetzt? Teils, teils, erklären die Verantwortlichen. „Eine ist schon im kleinen Ausmaß umgesetzt worden und eine befindet sich gerade in der Umsetzung“, verrät Heyn.

Ende Dezember des vergangenen Jahres tagte eine 13-köpfige Jury mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Medien. Sie wählte bereits die ersten fünf Gewinner des Jahres aus. Diese sollen in den kommenden Monaten den Kupferstädtern vorgestellt werden. Im zweiten Halbjahr des Jahres sollen in einer weiteren Jury-Sitzung dann die restlichen sieben Gewinner ausgesucht werden.

Ideen einreichen

Die Kupferstädter haben weiterhin die Möglichkeit, ihre Ideen einzureichen, wie die Verantwortlichen betonen. Worauf Interessierte bei der Teilnahme am Wettbewerb achten sollten? „Für uns als Jugendamt ist es besonders wichtig, dass die Projekte auch nachhaltig sind“, sagt Seyffarth und fügt hinzu: „Ich denke, dass viele Menschen aus diesem Wettbewerb Impulse für ihre Arbeit ziehen können und die Bürger so auch angeregt werden, ihre Ideen selbst umzusetzen.“

Weitere Informationen zum Wettbewerb „12 Monate, 12 Ideen“ und den Teilnahmebedingungen sowie das Formular erhalten Interessierte auf der Internetseite der Stadt Stolberg unter www.stolberg.de.

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