Hundesteuer: Bürgermeister signalisiert Entgegenkommen
Der Protest scheint erste Wirkung zu zeigen: Bei der zweiten Kundgebung gegen die rückwirkend zum 1. Januar 2012 angehobene Hundesteuer innerhalb von wenigen Wochen haben gestern Nachmittag auf dem Kaiserplatz rund dreißig Tierfreunde demonstriert. Foto: R. Flader
Bürgermeister Ferdi Gatzweiler hat den Hundebesitzern Entgegenkommen signalisiert. „Es gibt Überlegungen, in Richtung Tierschutz etwas zu tun”, sagte er in der anschließenden Ratssitzung. So könnten Tierheimhunde etwa ein Jahr lang steuerfrei gehalten und Heimtiere, die mindestens acht Jahre alt sind, von der Steuer ganz befreit werden.
Konkrete Vorschläge sollen nach der Sommerpause im Rat diskutiert werden. Unterdessen wurde der Antrag der FDP-Fraktion auf Rückstufung der Hundesteuer auf das Niveau von 2011 an die Verwaltung weitergeleitet.
Vor dem Rathaus demonstriert hat auch die Partei Die Linke. „Dieses Kürzungspaket sowie die Zwangsteilnahme am Stärkungspakt für hochverschuldete Kommunen der NRW-Landesregierung werden Stolberg ausbluten lassen.
Die große Koalition setzt das Gemeinwohl unserer Stadt aufs Spiel”, ärgert sich Mathias Prußeit. Die Linke sei auch für Sparen und Haushaltsausgleich, „aber der Weg dorthin, der mit diesem Beschluss eingeschlagen wird, ist verkehrt”, sagt der Fraktionsvorsitzende.
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Konkrete Vorschläge sollen nach der Sommerpause im Rat diskutiert werden. Unterdessen wurde der Antrag der FDP-Fraktion auf Rückstufung der Hundesteuer auf das Niveau von 2011 an die Verwaltung weitergeleitet.
Vor dem Rathaus demonstriert hat auch die Partei Die Linke. „Dieses Kürzungspaket sowie die Zwangsteilnahme am Stärkungspakt für hochverschuldete Kommunen der NRW-Landesregierung werden Stolberg ausbluten lassen.
Die große Koalition setzt das Gemeinwohl unserer Stadt aufs Spiel”, ärgert sich Mathias Prußeit. Die Linke sei auch für Sparen und Haushaltsausgleich, „aber der Weg dorthin, der mit diesem Beschluss eingeschlagen wird, ist verkehrt”, sagt der Fraktionsvorsitzende.





