Hunderte Gläubige setzen starkes Zeichen gegen Ausgrenzung

Von: dim
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Von der evangelischen Vogelsangkirche aus zog die große Gruppe andächtig bis zur katholischen Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt im Stadtteil Mühle. Foto: D. Müller

Stolberg. Sie haben an den Leidensweg Christi erinnert und zugleich mehrere starke Zeichen gesetzt. Christen evangelischer und katholischer Konfession setzten am Karfreitag Zeichen für ein friedliches und tolerantes Zusammenleben, Zeichen gegen Hass, Gewalt und Ausgrenzung von Menschen – egal welcher Herkunft, Hautfarbe oder Religion.

Erneut waren an dem christlichen Feiertag rund 200 Christen dem Aufruf der Katholischen Gemeinde St. Lucia und der Evangelischen Kirchengemeinde Stolberg gefolgt und beteiligten sich an dem ökumenischen Kreuzweg in der Stolberger Alt- und Innenstadt.

Von der evangelischen Vogelsangkirche aus zog die große Gruppe andächtig bis zur katholischen Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt im Stadtteil Mühle. Instrumentalisten der Stolberger Sing- und Spielgemeinschaft SSG begleiteten den Kreuzweg musikalisch, und Pfadfinder trugen das Kreuz und die Bilder zu mehreren Stationen, an denen die Prozession Halt machte, um sich Leitfragen zu stellen, gemeinsam zu singen und zu beten.

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