Stolberg - Hürtgenwald: Auf Spuren der Kampfgruppe Wegelein

Hürtgenwald: Auf Spuren der Kampfgruppe Wegelein

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Stolberg. „Schlacht im Hürtgenwald: Der Einsatz der Kampfgruppe Wegelein“ ist eine Waldbegehung überschrieben, die der Eschweiler Geschichtsverein für Samstag, 9. April, anbietet.

Oktober 1944: Während der ersten Schlacht im Hürtgenwald versuchen die Amerikaner, ausgehend vom Tal der „Weißen Wehe“ die heutige Landstraße B399 zu erreichen und abzuschneiden, damit die deutsche Wehrmacht im Raum Vossenack ihrer Hauptnachschubverbindung beraubt wird.

Da die deutschen Linien zu sehr ausgedünnt sind, wird in der Nacht vom 11. auf den 12. Oktober 1944 im Eiltempo eine Kampfgruppe aus jungen Offiziersanwärtern unter dem Namen „Kampfgruppe Wegelein“ in die Schlacht geworfen.

Oberst Helmuth Wegelein, ehemals Leiter der Heeresunteroffiziersschule in Saarlautern, führte ein Kommando etwa in Regimentsstärke mit rund 2000 Mann.

Die Führung war kriegserfahren, die Mannschaften bestanden aus Wehrmachtsschülern im durchschnittlichen Alter von etwa 18 Jahren. Das Kommando hatte die Aufgabe, auf der Hochebene zwischen Wehetal und der heutigen B399 (Hürtgen-Germeter) anzugreifen, um die US Army zurück ins Wehetal zu drängen.

Ihr Schicksal und das ihres Führungsoffiziers Oberst Helmuth Wegelein ist das Thema dieser Führung durch Hürtgenwald-Gästeführer Stefan Willms.

Treffpunkt zur Waldbegehung mit dem Eschweiler Geschichtsverein ist um 14 Uhr das Hotel „Zum Alten Forsthaus“, Germeter 49, Hürtgenwald.

Die Führung dauert rund vier Stunden. Die Strecke ist leicht zu bewältigen und beträgt fünf Kilometer. Die Teilnahme beträgt 5 Euro je Person (Kinder bis 16 Jahre sind kostenlos).

Anmeldungen für die Führung können bereits jetzt erfolgenn. Das ist möglich per E-Mail an: huertgenwald.gaestefuehrer@gmail.com oder telefonisch unter Telefon 02429/ 909580.

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