Hubertushaus macht Platz für neues Seniorenheim

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Das Büsbacher Hubertushaus an der Bischofstraße macht Platz für das Marienheim. Foto: J. Lange

Stolberg. Jetzt ist es Geschichte. Am Freitag fielen die letzten Wände des alten Büsbacher Hubertushauses an der Bischofstraße. Es macht Platz für den Neu- und Erweiterungsbau des Marienheims. Die Katholische Stiftung Marienhospital investiert rund acht Millionen Euro, um das Seniorenheim zukunftsgerecht aufstellen und mehr Platz bieten zu können.

Der Umbau erfolgt bei laufendem Betrieb bis 2016. Wenn die Arbeiten abgeschlossen sind, wird das Marienheim 76 Pflegeplätze und zusätzlich neun seniorengerecht ausgestattete Einheiten für betreutes Wohnen anbieten. Nur noch Schutt ist dagegen nach 111 Jahren das alte Hubertushaus. 1902 war es als Möbelfabrik errichtet worden.

In der Wirtschaftskrise fiel es Ende der 1920er Jahre an die Pfarrgemeinde St. Hubertus, die es anfangs als Heim für Ordensschwestern nutzte. Im Krieg diente das Objekt als Notkirche, später als Jugendheim. 2007 segnete die Pfarrgemeinde das neue Hubertushaus neben dem Gotteshaus ein.

Das alte Hubertushaus ging 2008 mit dem benachbarten Marienheim aus dem Eigentum der Büsbacher Kirchengemeinde in den Besitz der Katholischen Stiftung Marienhospital mit Sitz in Aachen über. Sie stellte im Sommer 2012 die Ausbaupläne vor.

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