Hubert vom Venn und Achim Konejung widmen sich dem Weihnachtsfest

Von: ani
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Achim Konejung (l.) und Hubert vom Venn: der Urniederrheinländer und der Eifeler. Foto: A. Bouamoud

Stolberg. „Ich hab‘ alles zusammen“, ist die Begrüßungsform der Eifeler kurz vor Weihnachten. Das große Fest steht vor der Tür, und wie jedes Jahr bricht der totale Wahnsinn aus. Alle sind auf Geschenkejagd, stehen in stundenlangen Staus oder viel zu überfüllten Geschäften.

Größtenteils ist das überall so in Deutschland, trotzdem unterscheiden sich die Eifeler beispielsweise von den Niederrheinländern: Hubert vom Venn, der sein ganzes Leben lang Weihnachten in der Eifel verbrachte, kennt seine Heimat zu gut und hat dort auch viel erfahren, wenn es um den Weihnachtshype geht. Seine Erlebnisse als Sankt Martin auf dem hohen Ross oder als Bierliebhaber bei einer Weinprobe – so unglaubwürdig seine Storys auch erscheinen, das Meiste davon ist wirklich passiert.

Mit Achim Konejung und einem neuem Programm, dem „Weihnachtsspecial“, trat der Kabarettist und erfahrene Journalist im Savoy am vergangenen Sonntag auf. Achim und Hubert sind schon seit längerer Zeit im Geschäft, jedoch erst seit zwei Jahren zusammen auf den Bühnen zu sehen.

„Storys sammeln und Brainstorming“ sei die Geheimformel, aus der die Kabarettisten ihr Programm erstellten, verrät Hubert vom Venn. „Irgendwann wird natürlich eine Deadline festgelegt, wenn es zu viel wird.“ Die Storys werden in einer überspitzten Form, einer Art Komödie dargestellt oder auch musikalisch aufgeführt.

Das Kabarett-Duett fokussiert sein Programm meist auf die Eifel, denn dort, wo der Rhein und die Mosel münden, sei die Welt zu Ende. Daran muss der Urniederrheinländer Achim sich erstmal gewöhnen, der seinen Wohnsitz in die Eifel gewechselt hat und von Eifelern wie Hubert als „Fremder“ bezeichnet wird. Wie für die Niederrheinländer das „Fettanfressen für Karneval“, so ist es für die Eifeler Pflicht, an Weihnachten in die Kirche zu gehen. Doch nicht nur zahlreiche Klischees stellen die beiden in humorvoller Weise auf der Bühne vor, sondern auch aktuelle Themen wie die Massentierhaltung oder das Jagdverbot beziehen sie auf die Region.

Nach dem gelungenen „Weihnachtsspecial“, bei dem die Zuschauer wieder einmal viel über den typischen Eifeler erfuhren und viel zu lachen hatten, steht das nächste Kabarett bei der Museumsnacht am kommenden Wochenende schon fest.

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