Hoven erwartet erst 2011 Entspannung

Von: gro
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Längst nicht immer sind die Maschinen und Mitarbeiter ausgelastet. Deshalb gibt es auch bei Hoven seit sechs Monaten Kurzarbeit. Foto: M. Grobusch

Stolberg. „Das Jahr mit den größten Herausforderungen wird das Jahr 2010.” Für Rolf Hoven bestehen keine Zweifel daran, dass sich die Auswirkungen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise erst in den kommenden Monaten in vollem Umfang entfalten werden.

Doch trotz der spürbaren Auftragseinbrüche und der nach wie vor lahmenden Konjunktur steht für den Geschäftsführer fest: „Wir stehen nicht vor einer existenziell kritischen Situation.”

„Wir liefern im weitesten Sinne für den Anlagenbau. Und da ist die Nachfrage weiterhin gering”, sieht auch Dietmar Hoven noch kein Licht am Ende des Tunnels. Vor allem beim Export fehlen noch die nachhaltig wirkenden Impulse. Eine erste Belebung, wie sie Ende des Jahres festzustellen gewesen sei, habe sich leider nur als Strohfeuer erwiesen. Dass Hoven dennoch eine - gemessen am Markt - noch recht gute Auslastung hat, schreiben die beiden Geschäftsführer und Brüder vor allem dem hohen Qualitätsstandard im eigenen Hause zu.

„Wir sind ein innovatives Unternehmen, dass für anspruchsvolle Produkte steht”, betont Dietmar Hoven. In diesem Zusammenhang hätten sich der Bau einer neuen Halle und die Anschaffung modernster Maschinen als richtige Maßnahmen erwiesen, auch wenn die Firma Hoven seit 2006 dafür mehr als vier Millionen aufbringen musste. „Das war eine Investition in die Zukunft”, sieht sich Rolf Hoven bestätigt.

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