Historische Straßenlaternen mit LED-Technik in der Erprobung

Von: jül
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Von einer Corporate Identity, einem einheitlichen Gestaltungsbild, ist das Erscheinungsbild der Kupferstadt noch weit entfernt. Es gibt zwar erste Ansätze, das Thema Kupfer – oder nach historischer Sichtweise Gelbkupfer – im Stadtbild zu positionieren

Stolberg. Von einer Corporate Identity, einem einheitlichen Gestaltungsbild, ist das Erscheinungsbild der Stadt Stolberg noch weit entfernt. Es gibt zwar erste Ansätze, das Thema Kupfer – oder nach historischer Sichtweise Gelbkupfer – im Stadtbild zu positionieren, aber sie werden bislang eher zurückhaltend genutzt.

Die Brücke über den Bastinsweiher und zukünftig der Kupferpavillon auf dem Kaiserplatz werden die wohl markantesten Markenzeichen eines einheitlichen touristischen Bildes in der Innenstadt sein.

Als neuer Vorreiter in Sachen Kupfer präsentiert sich seit wenigen Tagen das Stolberger Energieunternehmen EWV.

In einer der Altstadtgassen hat sie in der Tat eine historische Straßenlaterne mit einer historisierenden Kupferhaube ausgestattet, unter der moderne LED-Technik steckt.

„Das ist nur ein Testballon“, sagt Unternehmenssprecher Marcus Bienwald. Der Energieversorger hat sich bei der Aachener Stawag diese Leuchte ausgeliehen, um Funktionalität und Resonanz zu testen.

„Von einer flächendeckenden Einführung kann noch nicht die Rede sein“, bremst Marcus Bienwald allerdings vorschnelle Hoffnungen.

„Solche Leuchten sind ja auch nicht gerade preiswert“, so der EWV-Sprecher. Wer aber vor seiner Türe eine solche Kupferhaube unbedingt haben mag, der könne sie auf eigene Kosten erhalten.

Bleibt noch die Frage nach der Altstadttauglichkeit der Leuchtkraft der eingesetzten LED-Technik. Benachbarten Probanden am Versuchsstandort empfinden jedenfalls bislang das Licht als zu hell und kalt, es würde blenden und einen zu breiten Kegel aufweisen.

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