Herman Moonen ist neuer Jugendsozialarbeiter

Von: Michael Grobusch
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Ein neuer Jugendsozialarbeiter für Stolberg: Herman Moonen wird vor allem auf den Straßen der Kupferstadt anzutreffen sein. Foto: M. Grobusch

Stolberg. Nein, mit dem fliegenden Holländer hat er nun wirklich nichts zu tun. Eher schon ist Herman Moonen ein fahrender Holländer, zumindest in naher Zukunft, wenn er die zweite theoretische und die praktische Prüfung für den Lkw-Führerschein erfolgreich abgelegt hat.

Dann kann der neue Jugendsozialarbeiter der Stadt Stolberg auch den Jugendbus steuern, der zwar nicht der einzige, wohl aber ein wesentlicher Bestandteil seiner Arbeit sein wird.

Der 31-Jährige kommt aus dem recht fernen Geleen, betritt aber in Stolberg gleichwohl nur bedingt Neuland. Denn in den vergangenen Jahren war Moonen als Sozialarbeiter an der Will-Fährmann-Förderschule in Eschweiler tätig. Dort werden auch zahlreiche Schüler aus der Kupferstadt unterrichtet, weshalb der Sozialarbeiter öfters mit der Stolberger Verwaltung zu tun gehabt hat. Nun ist er ein Bestandteil von dieser, auch wenn man ihn nur selten im Rathaus antreffen wird. Das liegt zum einen daran, dass Moonen wie seine Vorgänger Frank Döhla und Mine Kilic ein Büro im Josefshaus in der Kupfermeisterstraße hat. Und zum anderen soll auch der „Neue“ für das alt bewährte Konzept der aufsuchenden Jugendarbeit stehen, die in großen Teilen auf der Straße, an den formellen und informellen Treffpunkten von Jugendlichen stattfindet.

Zur Eingewöhnung hat Herman Moonen Stolbärchens Ferienspiele begleitet, Ende August dann seine Arbeit in den Stadtteilen aufgenommen. Die erste Zwischenbilanz fällt positiv aus. „Ich bin gut aufgenommen worden und habe viele motivierte Jugendliche angetroffen.“ Das passt in Moonens Bild, der nichts von den gängigen Klischees hält und die jungen Menschen nicht als Störenfriede, sondern als interessante und interessierte Mitbürger sieht.

Dementsprechend sucht er die Kontakte zu ihnen nicht nur, wenn es Probleme gibt. Im Gegenteil: „Mir geht es darum, Beziehungsarbeit zu leisten und Vertrauen aufzubauen.“ Vom Frühjahr bis zum Herbst bietet der Jugendbus dafür eine gute Anlaufstelle.

„Doch er ist nur ein Bestandteil unserer aufsuchenden Jugendarbeit“, betont Josef Offergeld. „Die Jugendtreffs, die Jugendeinrichtungen und spezielle Veranstaltungsangebote wie die Breinight und Nightsoccer gehören ebenfalls dazu“, so der Abteilungsleiter. Während die Stolberger Jugendlichen in diesen Tagen mit Herman Moonen ein neues Gesicht kennenlernen, sind ihnen seine beide Kollegen bereits bestens bekannt: Anne Barry und Ralf Esser gehören auch weiterhin zum dreiköpfigen Team.

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