Heiraten in Stolberg immer beliebter

Von: dim
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Immer mehr Hochzeits-Paare geben sich in Stolberg das Ja-Wort. Inzwischen kommen bereits ein Drittel von ihnen aus anderen Städten und Gemeinden. Foto: D. Müller

Stolberg. Das Ja-Wort als wichtiger Wirtschaftsfaktor: Die Kupferstadt wird immer mehr auch zu einer Hochzeitsstadt und will mit neuer Broschüre „Stolbergs Spitzenstellung in der Region“ verteidigen und ausbauen

„Heiraten in der Kupferstadt“ ist nur der Titel der neuen von der Verwaltung herausgegeben Hochzeitsbroschüre, es liegt vor allem im Trend. „Waren es in 2013 noch 272, so gaben sich in 2015 bereits 304 Hochzeitspaare das Ja-Wort in Stolberg“, beschrieb Bürgermeister Tim Grüttemeier bei der Präsentation der aktuellen Broschüre im „Gut Kranensterz“.

110 Paare davon seien im vergangenen Jahr eigens aus anderen Städten angereist, um sich in der Kupferstadt trauen zu lassen. „Stolberger Standesbeamte haben in den vergangenen Monaten Paare aus Hamburg, München und Salzburg und sogar aus Großbritannien und den USA vermählt.“

Viele Gründe

Die Gründe für diese positive Entwicklung seien vielfältig. „Angefangen bei unseren engagierten Standesbeamten, die die Paare individuell beraten.“ Flexible Termine für die Trauungen und die Möglichkeit, auch außerhalb des Rathauses an verschiedenen attraktiven Orten verheiratet zu werden, sei ein bewährtes Kupferstädter Modell, das inzwischen auch von anderen Städten und Gemeinden eingeführt werde. Tatsächlich stehen den heiratswilligen Paaren neben dem historischen Rathaus auch die Stolberger Burg, der Kupferhof Rosental, das Museum Zinkhütter Hof, das Hotel „Zum Walde“ sowie sieben Bürgerhäuser in den Stadtteilen als Orte für die offizielle Zeremonie zur Verfügung.

Das „Stolberger Modell“ zahle sich aus, denn dass die Kupferstadt immer mehr auch zur Hochzeitsstadt werde, sei für viele Betriebe ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. „Sowohl gastronomische als auch handwerkliche Berufe profitieren davon. Deswegen kommen die Angebote unseres Standesamts nicht nur den Brautpaaren entgegen, sondern dienen auch unmittelbar der Wirtschaftsförderung“, erklärte Grüttemeier.

Und die neue Hochzeitsbroschüre gibt ihm recht: Während bei der vorherigen Auflage noch überwiegend Unternehmen aus den Nachbarstädten ihre Angebote offerierten, sind es jetzt hauptsächlich Stolberger Betriebe.

Ob Mode, Schmuck, Frisur oder Kosmetik, Restaurant, Konditorei, Hotel, Catering-Service und mehr – die Broschüre zeigt, dass die Stadt Stolberg gut aufgestellt ist, und den Brautpaaren einen „Rundum-Service“ bei ihrer Heirat bieten kann.

Auch das 44-seitige professionell gestaltete Magazin ist übrigens „made in Stolberg“: in der Kupferstadt gedruckt und von der am Stolberger Steinweg beheimateten Agentur „Oecher Design“ erstellt, die ab dem Herbst auch für das neue Stadtmagazin als Nachfolge vom „Treffpunkt Stolberg“ verantwortlich sein wird.

„Mit der neuen Hochzeitsbroschüre wollen wir Stolbergs Spitzenstellung in der Region trotz wachsender Ansprüche und Konkurrenz verteidigen und weiter ausbauen“, sagte der Bürgermeister.

Erhältlich ist die Broschüre beim Standesamt und der Stolberg Touristik sowie zum Teil aber auch bei den Dienstleistern und Betrieben, die sich in dem Magazin präsentieren.

Die Hochzeitsbroschüre enthält zahlreiche wichtige Informationen über standesamtliche wie religiöse Trauungen in unterschiedlichen Konfessionen, zeigt etwa in Bild und Text die amtlichen Trauorte und die Kirchen der Kupferstadt. Eine umfangreiche Checkliste mit Terminplan, Kostencheck, Sitzordnung und mehr dient den heiratswilligen Paaren als persönlicher Wedding-Planer, und das Magazin richtet sich auch an gleichgeschlechtliche Paare, die offiziell eine „eingetragene Lebenspartnerschaft“ eingehen möchten.

Neben hilfreichen Tipps und Infos stimmt die Broschüre auch mit redaktionellen Beiträgen und Fotografien auf das Thema Hochzeit ein.

Dazu zählen zum Beispiel die Rubriken „Heiraten wie die Kupfermeister“ und „Andere Länder, andere Hochzeitsbräuche“ sowie Interviews mit Roland Gilleßen, Leiter des Stolberger Standesamts, und dem Wedding-Planer Alexander Pohl.

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