Heimspiel der „Dritten“ soll zu einer klaren Angelegenheit werden

Von: lkf
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Stolberg-Vicht. Für Frank Freial­denhoven ist es ein Einstand nach Maß und ein unerwarteter obendrein. Im Sommer gab der 35-Jährige sein Trainerdebüt bei der 3. Mannschaft des VfL Vichttal, die sich sechs Spieltage vor Saisonende nun große Aufstiegshoffnungen machen darf.

Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Auf heimischem Platz hat der Tabellenführer der Staffel C4 in dieser Saison noch kein Spiel verloren. In neun von zehn Heimspielen ging der VfL sogar als Sieger von Platz. Ungeschlagen blieb der C-Ligist bis dato auch in der gesamten Rückrunde und punktete dabei vor allem gegen seine direkten Konkurrenten wie TV Konzen II oder TuS Lam­mersdorf.

„Wenn wir unsere Hausaufgaben weiter machen, wird es schwer, uns zu stoppen“, traut Frank Freialdenhoven seiner Mannschaft durchaus die Meisterschaft und damit den Aufstieg in die Kreisliga B zu – und warnt dennoch vor zu großer Euphorie oder gar Überheblichkeit. „Wenn wir zwei bis drei Spieltage vor Schluss immer noch da oben stehen, können wir das Wort Aufstieg aussprechen. Bis dahin müssen wir unsere Leistung Woche für Woche bestätigen. Sonst kann es im Fußball auch ganz schnell wieder bergab gehen.“

Damit meint Frank Freialden­ho­ven, der das Amt von den Spieltrainern Marco Simons und Marc Barrientos übernahm, auch solche Spiele wie am Sonntag (Anstoß 13 Uhr) gegen die Reserve des SV Rott, „die man im Kopf eigentlich schon zu den Akten gelegt hat.“

In der Tat spricht wenig für eine Niederlage gegen den Drittletzten der Tabelle, der zwar zuletzt vier Punkte in zwei Heimspielen gewann, aber in neun Auswärtsspielen erst einen Punkt holte und in 22 Partien lediglich 21 Tore erzielte, aber 70 kassierte. Und auch das Hinspiel in der Eifel entschied Vichttals „Dritte“ mit 5:1 klar für sich. „Wir gehen als klarer Favorit in das Duell. Solche Spiele sind eine reine Kopfsache“, meint der ehemalige defensive Mittelfeldspieler, der aktiv bei Frisch-Froh Stolberg, Zweifall, Hehlrath und Bardenberg kickte und hofft, dass der Kreisligakick aufgrund des unmittelbar danach stattfindenden Landesligaschlagers auf dem Dörenberg zwischen den Erstvertretungen beider Vereine zum Publikumsmagneten wird.

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