Stolberg - Heimliche Liebschaft hat turbulente Folgen

Heimliche Liebschaft hat turbulente Folgen

Von: Toni Dörflinger
Letzte Aktualisierung:
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Engagierte Bardenberger Darsteller: Gerda Dohmen (r.), die die Rolle der Irma spielte, hat die heimliche Liebschaft von Lilli (Janine Syben) und Fritz (Hans Dohmen) aufgedeckt. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Die Ehe von Irma (Gerda Dohmen) und Fritz (Hans Dohmen) ist zerrüttet. Beide haben sich in heimliche Liebschaften geflüchtet. Sie hat ein Verhältnis mit dem Weinhändler (Heinz Kremer), und er – Besitzer einer Klopapierfabrik – verbringt viel Zeit mit seiner Sekretärin Lilli (Janine Syben). Als Irma Fritzens Verhältnis aufdeckt (ihres bleibt verborgen), rächt sie sich, indem sie ihren Mann zur Hausarbeit verdonnert und sie stattdessen Chefsekretärin eines Herstellers für mobile Toilettenkabinen wird.

Diese amüsante Story, die mit einer gehörigen Portion Tragikkomik gewürzt war, wurde am Wochenende unter dem Titel „Meine Frau macht Karriere“ von den Laiendarstellern der „Heimatbühne Bardenberg“ im Kulturzentrum Frankental in Szene gesetzt. Neben Fritz, Irma, Lilli und dem Weinhändler waren auch Schwägerin Trude (Martina Havers), Tochter Maria (Jaqueline Steins), Freundin Dora (Bertine Topa) und ihr Mann Uwe (Harry Jeurissen) am Geschehen beteiligt. Schließlich musste Trude ihren Schwager bei der Hausarbeit beaufsichtigen und Dora Intrigen spinnen.

Voll zur Geltung kam dabei das komödiantenhafte Talent von Hans Dohmen als Fritz. Ob als Hausmann beim Einkauf von Umstandswäsche für seine Tochter Maria oder als Liebhaber von Uwe, auf dessen Täuschungsmanöver als Frau er hereinfällt: Dohmen spielte seine Rolle mit Bravour.

In Bestform präsentierten sich auch Heinz Kremer als liebestoller Weinhändler und Harry Jeurissen als Uwe, der – ausgestattet mit Lockenperücke und eng anliegendem Rock – seiner Frauenrolle Gestalt und Format gab. Für Fritz hielt die humorvolle Handlung, die vom schauspielerischen Talent der acht Darsteller geprägt war, ein Happy End bereit. Er gewann die Liebe seiner Irma zurück, die inzwischen Geschäftsführerin geworden war und konnte seine Rolle als Hausmann an den Weinhändler abgeben, der auch unter dem Dach von Fritz und Irma ein Zimmer gefunden hatte.

Die Besucher kamen dabei voll ihre Kosten. Sie kommentierten die urkomischen Aktionen der Laiendarsteller mit Lachsalven und lang anhaltendem Szenenapplaus.

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