Hauptschul-Neubau markiert neues Zeitalter

Von: Michael Grobusch
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Bei den Schülern kommen die naturwissenschaftlichen Räume im Neubau bestens an. Hochmoderne Ausstattung und viel Licht sorgen für angenehme Unterrichtsbedingungen. Foto: M. Grobusch

Stolberg. Das Leben ist eine Baustelle. Jörg Klein kann ein Lied davon singen, doch Klagen kommen dabei nicht zu Gehör. „Ursprünglich gab es mal Überlegungen, Container aufzustellen. Wenn ich dann sehe, wie sehr unsere Schule jetzt aufgewertet wird, fällt es nicht schwer zu vermitteln, dass sich die damit verbundenen Beeinträchtigungen lohnen.”

Wobei sich besagte Beeinträchtigungen, das fügt der Schulleiter sogleich hinzu, in überschaubaren Grenzen halten. Zwar laufen die Arbeiten in der Ganztagshauptschule an der Kogelshäuserstraße bereits seit Sommer 2009, der Unterricht wurde davon aber nur selten tangiert.

Das ist, was das Resultat angeht, gänzlich anders. „Mit dem Bezug des Neubaus haben wir einen entscheidenden Schritt gemacht”, freut sich Klein, dass jetzt nicht nur drei zusätzliche Klassen, sondern vor allem auch die ersehnten Werk- und Naturwissenschaftsräume genutzt werden können. Die bieten technische Ausrüstung vom Feinsten - oder um es aus der Sicht des Pädagogen zu beschreiben: eine zeitgemäße Ausstattung. „Dadurch ergeben sich ganz andere Möglichkeiten”, schwärmt der Schulleiter und stellt zufrieden fest, dass die Räumlichkeiten auch spürbare Auswirkungen auf die Motivation der Schüler haben.

Insgesamt werden in die Einrichtung in der Velau rund 2,6 Millionen Euro investiert. Ein wesentlicher Teil ist in den dreistöckigen Neubau an der Westseite geflossen. Ein besonderer Reiz liegt darin liegt, dass die Werkräume unmittelbar an den schon fertiggestellten Werkhof grenzen und somit Unterrichtseinheiten - auch dank der mobilen Einrichtung - ins Freie verlegt werden können.

In anderen Bereichen des Außengeländes ist man noch nicht ganz soweit. Doch auch der umgestaltete Eingang steht vor der Vollendung und ermöglicht zukünftig den Zugang über einen mit Bäumen gesäumten Weg. Wo über Jahre Autos auf einem Parkplatz standen, präsentiert sich bald ein einladendes und vom Blech befreites Entree.

Bis zum Sommer sollen dann auch die Maßnahmen im Altbau abgeschlossen werden. Hier entstehen die Essensausgabe und die neue Mensa, an die sich ein Schülercafé mit hoher Aufenthaltsqualität anschließen wird. Schließlich ist die Kogelshäuserschule als Hauptschule mit seit 1. August 2006 erweitertem Ganztagsbetrieb weit mehr als ein reiner Lernort. Ruhe- und Bewegungsräume tragen diesem Umstand ebenfalls in angenehmer Weise Rechnung. Und dass die Schulhöfe groß und von viel Grün geprägt sind, ist zwar nicht neu, aber auch durchaus passend.

So scheint die Schule also bestens aufgestellt zu sein für die Zukunft. Wie diese aussehen wird, vermag auch Jörg Klein nicht zu sagen. In einem Punkt jedoch ist der Schulleiter sehr zuversichtlich: „Um den Fortbestand des Schulstandortes müssen wir uns keine Sorgen machen.”
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