Stolberg - Harmonie pur bei „Requiem” und „Elias”

Radarfallen Bltzen Freisteller

Harmonie pur bei „Requiem” und „Elias”

Von: Toni Dörflinger
Letzte Aktualisierung:
dö-luziakonzertfo26
Meisterliche Aufführung: Die evangelische Kantorei, das Vokalensemble Primavoca und die Kammerphilharmonie Europa gaben in der Kirche St. Lucia eine eindrucksvolle Visitenkarte ab. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Minutenlange stehende Ovationen gab es zum Schluss eines beeindruckenden, auf hohem Niveau stehenden Konzerts in der Pfarrkirche St. Lucia. Adressat des Beifalls war eine von Harmonie und Gleichklang geprägte Vereinigung aus zwei Chören und einem Orchester.

Wieder einmal hatte es Gunther Antensteiner, Kantor der örtlichen evangelischen Kirchengemeinde, verstanden, drei unterschiedliche Klangkörper zu einer Einheit zu verbinden und Werke von hohem künstlerischen Anspruch zu dirigieren.

Ausgezeichnete Akustik

Das Konzert, das eine Gemeinschaftsaufführung der Chöre Evangelische Kantorei aus Stolberg und des Vokalensemble „Primavoca” aus Eschweiler sowie des aus Köln stammenden Orchesters „Kammerphilharmonie Europa” darstellte, begann mit den Hayden-Werken „Abendlied zu Gott” und „Salve Regina”.

Danach wurde Felix Mendelssohn Bartholdy Referenz erwiesen, indem Stücke aus dem Oratorium „Elias” aufgeführt wurden.

Einen breiten Rahmen nahm das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart ein. Dabei kam die Klangfülle der mit rund 55 Sänger besetzten Chöre und die Vielfalt der Instrumente des 25-köpfigen Orchesters voll zur Geltung. Besonders eindrucksvoll wurde das „Benedictus” und das „Agnus Dei” in Szene gesetzt.

Wirkungsvoll ergänzt wurde die Aufführung durch die großartigen Solostimmen der Sopranistin Nathalie DeRita, der Altstimme von Regula Boeninger, dem Tenor Markus Platzbecker sowie der Bassstimme von Wolfram Scharf. Sie gaben den Stücken Tiefe und eine ganz persönliche Note. Die Orgel wurde von Antonia Wiskirchen aus Lindlar gespielt.

Die rund 200 Besucher waren begeistert. Sie sparten nicht mit Szenenapplaus und honorierten die Leistung der Musiker mit andächtigem Zuhören. So waren nach Beendigung des Konzertes Kommentare zu hören, die die Aufführung als einmalig und wunderbares Konzerterlebnis anlässlich des Totensonntags bezeichneten.

Erneut wurde eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass die Akustik in der Kirche St. Lucia fantastisch ist und sich das im Burgbereich liegende Gotteshaus als Konzerthalle hervorragend eignet.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert