Stolberg - Hardrock und Metal finden im Gemeindezentrum ihre Fans

Hardrock und Metal finden im Gemeindezentrum ihre Fans

Von: niju
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Beim Musikfestival im Gemeindezentrum konnten sich zahlreiche junge Bands mit ihren aktuellen Titeln vorstellen. Foto: N. Junker

Stolberg. Elektrische, Gitarre, Bass und Schlagzeug. Das „Moshyard-Metal Bash“ bot den Liebhabern der etwas härteren Musik auch in diesem Jahr wieder großartige Unterhaltung.

Nun könnte man annehmen, dass Hardrock und Metal nicht unbedingt zu den populärsten Musikrichtungen gehören. „Dem ist nicht so“, betont Mitorganisator Fabio Deuster vom Stolberger Verein „Rise“. Entgegen der meisten Erwartungen seien die beiden Musikrichtungen beliebter als man dächte.

In der Region, aber auch vor allem hier in Stolberg würden diese aber leider nicht im erforderlichen und wünschenswertem Maße unterstützt werden. Generell sei aber die „Förderung der gesamten Livemusik-Szene der Kupferstadt das selbst gesteckte Ziel des im Jahre 2013 gegründeten Vereines, und das ganz unabhängig vom Musikgenre.

So versucht man immer wieder, im Stadtgebiet zur Verfügung stehende Räumlichkeiten zu finden, und für musikalische Events zu nutzen. Nachdem die ersten beiden Ausgaben der Veranstaltung noch in Eilendorf und im Büsbacher Bürgerhaus stattgefunden hatten, war diesmal das Ökumenische Gemeindezentrum Frankentalstraße in Stolberg der Ort des Geschehens.

Hier traten an einem Abend gleich vier unterschiedliche Bands auf, darunter auch die Gruppe „Moribund“, die im Jahr 2014 das erste „Mashyard-Metal Bash“ ins Leben rief, bevor dann 2015 „Rise“ die Rolle des Hauptveranstalters übernahm.

2016 folgte dann allerdings aus Gründen des Zeitmangels erst einmal eine Pause. „Wir hatten zwar ein Jahr Pause, haben diese aber gut genutzt, um uns noch professioneller aufzustellen“, berichtet Andre Schroeder, ebenfalls Vereinsmitglied bei „Rise“.

So sei mittlerweile jeder von ihnen auf einen bestimmten Bereich spezialisiert. Zudem spielten auch Kontakte bei Planung solcher Veranstaltungen eine wichtige Rolle. „Wir suchen uns zusätzlich meist noch einen externen Partner. In diesem Fall kooperieren wir mit der evangelischen Kirchengemeinde, die uns bei Organisation sehr unterstützt hat“, so Schroeder.

Neben „Moribund“ gaben auch die Bands „Never back down“, „Incomplete“ und „MyMemoi“ ihr Programm zum Besten. Ganz im Sinne der Zuschauer, die von den musikalischen Darbietungen begeistert waren.

Selbst hinter der Auswahl der Gruppen verstecke sich ein Konzept verrät Deuster: „Wir haben einen guten Mix aus 2000er und metallastigeren Liedern sowie dem aktuellen Trend der Branche gefunden. Man kann nicht einfach wahllos irgendwelche Musikgruppen zusammenstellen. Als Laie hört man den Unterschied zwischen den einzelnen Richtungen des Hardrocks und Metals vielleicht nicht direkt heraus, doch die meisten unserer Besucher kennen sich in der Szene ein wenig aus“.

Von daher habe man darauf geachtet, die Bands auf einander abzustimmen. Die rund ein halbes Jahr andauernden Planungen, wurden mit durchweg positiven Resonanzen des Publikums belohnt. „Ich fände es schön, wenn jeder sich ein bisschen mehr ins öffentliche Leben einbringen würde. Selbst mit nur kleinen Spenden ist unserem Verein beispielsweise immer sehr geholfen. Dann könnte man in Stolberg noch viel mehr erreichen“, appelliert Deuster an die Stolberger und Stolbergerinnen, zu spenden.

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