Handballer des Stolberger SV gewinnen das Derby

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Nicht immer der Freund der Stolberger Handballer: Im Derby gegen Eschweiler haderten Stolberger Spieler und Trainer mit der mangelnden Chancenverwertung und dem rutschigen Spielgerät. Foto: imago/foto2press

Stolberg. Das hatten sich die jungen Akteure des SSV insgesamt leichter vorgestellt. Rein der Tabellenform entsprach die Erwartungshaltung der Stolberger „Youngsters“ wohl eher der Frage nach der Höhe des Sieges. Anders kann man sich diese erste Halbzeit wohl kaum erklären.

Das Team von Trainer Bernd Schellenbach startete mit einer 1:5-Abwehr ohne den regulären Innenblock und konnte auch einige Ballgewinne erzielen. Die daraus resultierenden Gegenstöße wurden jedoch viel zu leichtfertig vergeben, wobei man es Lars Blume im ESG-Tor in dieser Phase zu einfach machte.

In der Abwehr kassierte man drei Tore von der Außenlinie, so dass es statt 6:3 plötzlich 3:6 stand. Nach der Umstellung auf die normale Formation gelang zur Pause der 11:11-Ausgleich. Aber auch dieser Ausgleich kam durch Fehler der Eschweiler zustande, die es ihrerseits verpassten, sich entscheidend abzusetzen. „Wir haben mal anders begonnen und meine Jungs waren im Abschluss einfach zu überheblich, darüber haben wir gesprochen.

Entschuldigend kann gelten, dass zu Beginn die jüngste Mannschaft der Liga mit durchschnittlich 20 Jahren auf dem Platz gestanden hat. Insgesamt hatte mein Team die Partie wohl schon vorher abgehakt und erst in der Schlussphase gegen einen kämpfenden, aber spielerisch ganz schwachen Gegner ins Derby gefunden. Das können wir uns in den nächsten Wochen nicht erlauben“, kommentiert Trainer Schellenbach die Leistung in der ersten Halbzeit.

Auch im zweiten Durchgang benötigte der Gast bis zum 12:15 seinen Anlauf. Man nahm die Härte des Gegners nun besser an und auch der harzfreie Ball wurde sicherer behandelt, so dass die Effektivität im Abschluss zunahm, ohne jedoch wirklich gut zu sein. So konnte der beste ESG-Akteur, Lars Blume, mit zahlreichen guten Paraden die Spielwende verzögern.

Aus einer präsenteren Abwehr konnte sich der SSV ab Minute 42 einige Gegenstoßaktionen erarbeiten, die diesmal größtenteils genutzt werden konnten. „So um die 47. Minute schien die ESG wohl das Osterfest vorziehen zu wollen. In kurzer Zeit verloren wir Josh Frauenrath und Florian Sauer mit Hodenprellungen, so wie Tim von der Stein mit einer Knieverletzung“, haderte Schellenberg mit der harten Spielweise des Gegners.

Zum Glück fielen die drei Stolberger nur für den Rest des Spieles aus, und nicht für die nächsten Aufgaben“, schildert Schellenbach die Schlussphase der Partie. Am Ende konnte die ESG die Niederlage nicht mehr verhindern, hatte dem Lokalrivalen aber einen tollen Kampf geboten.

In den nächsten beiden Wochen wird das Team nun voll trainieren, um gegen den Spitzenreiter im letzten Heimspiel der Saison am Samstag, 22. April, 19.45 Uhr, nochmals alles abrufen zu können.

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