Handball: SV feiert sechsten Sieg in Folge

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Stolberg. Die Spieler und Verantwortlichen des Stolberger SV und des TV Palmersheim waren sich nach dem Schlusspfiff im Spiel der Landesligisten einig: Es war eine Partie, die von großen Unsicherheiten geprägt war.

Die Abwehrreihen fanden nicht ins Spiel und luden ihre Gegenspieler zu schnellen Abschlüssen ein.

Das mangelnde Defensivverhalten der Mannschaften wurde durch die Tatsache verstärkt, dass das angesetzte Schiedsrichtergespann an diesem Abend zum ersten Mal gemeinsam auflief und man ihnen die „Abstimmungsprobleme“ deutlich anmerkte.

Der Gast war in der ersten Hälfte das schnellere und spielfreudigere Team. Doch beim 19:14 schien für den SSV alles positiv zu laufen. Zu Beginn von Durchgang 2 stellten die Gäste auf eine 3:2:1-Abwehr um, so dass Palmersheim nun wesentlich mehr laufen musste.

Über 20:25, 23:28 und 24:31 hatte diese Maßnahme auch den gewünschten Erfolg erzielt. Nun verlor der Gast seine klare Linie und vergab im Angriff mehrere Tormöglichkeiten. Palmersheim holte dennoch auf, konnte den Rückstand aber nicht mehr als auf drei Tore verringern.

Am Ende spielte der SSV seine Schnelligkeitsvorteile aus und kam schließlich zu einem wichtigen 38:32 Auswärtssieg. „Man hat gesehen, dass mein junges Team sich zwar im Vergleich zum Saisonbeginn weiterentwickelt hat, doch wir verfügen noch nicht über den ,Killerinstinkt‘, ein Spiel in einer vorentscheidenden Phase deutlich für uns zu gestalten“, so SV-Trainer Bernd Schellenbach.

Am Samstag, 05. Dezember, erwartet der SSV das Team aus Bardenberg zum Derby am Glashütter Weiher. Die Mannschaft von Ingo Driessen ist im Rückraum gut besetzt und im Abwehrverbund kaum zu bezwingen. Dies wird für den Aufsteiger wieder eine sehr schwierige Aufgabe.

In dieser Saison fehlt den Stolberger Damen in den letzten Spielsekunden viel zu oft das berühmte Quäntchen Glück. Nachdem man bereits gegen Polizei Köln und Oberwiehl vor heimischem Publikum buchstäblich in letzter Sekunde je einen Punkt liegenlassen musste, ereilte die erneut sehr knapp besetzte Mannschaft aus Stolberg das gleiche Schicksal beim Tabellenführer TSV in Bonn. Der für die Stolbergerinnen typische Spielverlauf wiederholte sich auch an diesem Samstagnachmittag als sowohl in Halbzeit eins als auch in Halbzeit zwei die ersten zehn Minuten verschlafen wurden.

Einmal wieder auf Kurs holt die Mannschaft unter ungünstigsten Rahmenbedingungen durch ansehnliche Teamleistung mit gut inszenierten Spielzügen auch ohne weiteres 9-Tore-Rückstände in weniger als 15 Minuten auf. Trotz kämpferischer Leistung schaffen es die Kupferstädterinnen in letzter Konsequenz jedoch leider nicht, den Sack zu eigenen Gunsten zuzumachen.

An diesem Wochenende reisten die Stolberger Damen mit nur einer Auswechselspielerin nach Bonn-Beuel und waren dort kurz davor, den bisher ungeschlagenen Gastgeberinnen ihr zweites Unentschieden in dieser Saison aufzuzwängen. Nach einem spannenden aber fairen Spiel gelang den Gästen 20 Sekunden vor Ende der Partie der Ausgleich zum 28:28. Nur 18 Sekunden später erzielten die Bonnerinnen in einem schnellen Gegenangriff allerdings das entscheidende Siegtor.

So war die Enttäuschung bei den Stolberger Spielerinnen umso größer. Die Mannschaft hat jedoch in diesem Spiel erneut unter Beweis stellen können, dass sie auch bei höheren Rückständen bis zum Schluss nicht aufgibt. Trainer Erik Schartmann war nach seinem zweiten Spiel zufrieden mit der Mannschaftsleistung und ist überzeugt, dass die kommenden Spiele auch wieder gewonnen werden können. Die nächste Gelegenheit zum Punktgewinn, um sich aus dem Tabellenkeller abzusetzen, haben die Stolberger Damen am kommenden Samstag, 05. Dezember, um 17.45 Uhr in heimischer Halle am Glashütter Weiher.

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