Stolberg - Handball: Mit hohem Tempo im Lokalderby zum Sieg

Handball: Mit hohem Tempo im Lokalderby zum Sieg

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Wieder einmal ein spannendes Spiel entschieden die Handballer des Stolberger SV für sich. Foto: Archiv

Stolberg. Die Handballer des Stolberger SV gewinnen im Derby beim TV Weiden 2 mit 38:30 (19:13). Zur ungewohnten Spielzeit an einem Sonntagabend um 18.30 Uhr traten die Landesligahandballer des Stolberger SV bei der Zweitvertretung des TV Weiden an.

Die Mannschaft von Trainer Christoph Scharpenberg hatte vor allem in den letzten Wochen bei den knappen Niederlagen bei den Spitzenteams von BTB2 und Oberbantenberg aufhorchen lassen.

So war man auch im Lager der Stolberger vorgewarnt und wollte auch das 10. Spiel in Folge gewinnen. Besonders die Begeisterungsfähigkeit, die offensive Abwehr und auch das hohe Tempo hatte man als Stärken der Weidener ausgemacht, der darüber hinaus auch immer besser im Angriff kombiniert. In das Spiel gingen die Stolberger mit unguten Vorzeichen, da sich Torhüter David Schornstein beim Aufwärmen erneut eine Blessur am Knöchel zuzog. Zu Beginn der Partie gingen beide Teams sofort ein hohes Tempo und vernachlässigten konsequent die Abwehrarbeit, so dass es nach 10 Minuten 6:7 für den Gast stand.

„Meine Mannschaft hat etwas gebraucht, um sich in der Abwehr zu sortieren, doch ich habe schnell gemerkt, dass die Jungs heute im Tormodus unterwegs sind. So waren wir praktisch bis auf zwei Phasen je Halbzeit in der Abwehr nicht konsequent genug“, beschreibt SSV-Coach Bernd Schellenbach das Defensivverhalten während der 60 Minuten.

Bis zur Pause agierte Stolberg nun konzentrierter und konnte sich auf 19:13 absetzen, wobei man einige klare Torgelegenheit nicht nutzte und den Gastgeber so zu leichten Toren einlud. „Die extrem offensive Abwehr der Weidener haben wir phasenweise vorgeführt. Unsere Schnelligkeit, die einstudierten Abläufe und unser gefährliches Kreisspiel konnte Weiden zu keinem Zeitpunkt verteidigen. Leider waren wir bei unserer Chancenauswertung viel zu nachlässig“, so Schellenbach.

Zu Beginn der 2. Halbzeit verschärfte der SSV das Tempo und stand auch in der Abwehr stabiler, so dass der Vorsprung auf 27:18 anwuchs und die Partie bereits in der 43. Minute entschieden war. „Insgesamt bin ich durchaus zufrieden. Wir haben stets dominiert und unsere Spielstruktur bietet gerade gegen eine so offensive Abwehr viele Optionen.

Nur mit der Abwehrarbeit, und der Abschlussquote insbesondere in der letzten Phase des Spiels bin ich nicht einverstanden. Das war zu lässig und zu wenig entschlossen“ resümiert Schellenbach. Nun empfängt der SSV im letzten Heimspiel des Jahres am Samstag, 16. Dezember, um 19.45 Uhr den Aufsteiger Fortuna Köln 2 am Glashütter Weiher. Die Stolberger hoffen, mit 22:0 Punkten in die Weihnachtspause zu ziehen.

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