Handball: Aufstieg verpasst, aber Klasse souverän gesichert

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Stolberg. Vor toller Kulisse musste sich der Aufsteiger aus Stolberg dem Landesliga-Meister aus Rheinbach am Ende deutlich mit 21:32 (9:11) geschlagen geben. In der ersten Halbzeit verlief das Spiel noch ziemlich ausgeglichen, wobei einige frei verworfene Bälle ein besseres Resultat verhinderten.

Der Angriff des Stolberger SV Handball fand insgesamt nicht zur gewohnten Stärke und ließ die letzte Durchschlagskraft vermissen, da vor allem die Gäste-Defensive stabil stand. Mit der eigenen Abwehrleistung konnte man aus Sicht der Gastgeber in den ersten 30 Minuten zufrieden sein.

Nach der Pause geriet der SSV in Unterzahl schnell mit vier Toren in Rückstand und verlor an diesem Tag den Mut, dieses Spiel noch drehen zu können. „In der Vergangenheit konnten wir in solchen Phasen oft noch zulegen, doch an diesem Tag war der Gegner zu stark und wir konnten durch die Eindrücke der vergangenen Woche nicht an unser Limit gehen“, beschreibt SSV-Trainer Bernd Schellenbach den Spielverlauf. So spulte der Gast aus Rheinbach gegen nachlassende Kupferstädter bis zum Ende sein Pensum routiniert ab.

„Natürlich waren meine Jungs nach dem Abpfiff über den verpassten Aufstieg enttäuscht, doch das Erlebnis aus der Vorwoche hat die Mannschaft so nicht wegstecken können“. Dafür habe er vollstes Verständnis. Trotzdem war unsere erste gemeinsame Saison mit dem Druck „Klassenerhalt“ auch für Schellenbach eine ganz besondere. „Ich habe eine wunderbare Mannschaft übernommen, die sich unglaublich gesteigert hat. Mit etwas Abstand betrachtet ist der Verbleib in der Landesliga für die Entwicklung des Teams vielleicht gar nicht schlecht.“

Der SSV werde den eingeschlagenen Weg, mit jungen eigenen Spielern und Akteuren aus der unmittelbaren Region zu arbeiten, fortführen. „Bedanken muss ich mich bei den Verantwortlichen des Vereins“, so Schellenbach, die Team und Trainer mit vollstem Vertrauen in absoluter Ruhe, auch nach 2:8 Punkten zum Start, arbeiten ließen. Tatsächlich hat der SSV durch seine Spielweise und sein Auftreten wieder neue und alte Fans begeistert, die die Heimspiele immer zahlreicher besuchten. Jetzt gelte es für das Team einmal abzuschalten, bevor Ende Mai die Vorbereitung auf die neue stärker einzuschätzende eingleisige Landesliga-Saison startet. Dort warten dann Gegner aus dem gesamten Handballverband Mittelrhein auf spannende Duelle mit dem jungen Stolberger Team.

Stolbergs Torschützen: J. Frauenrath (6/2), Struth, Staß (je 3), K. Frauenrath, von der Stein, Lange (je 2), Hampel, Sauer, Schlotterhose.

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