Stolberg - „Hamster im Tretrad” ist der Renner

„Hamster im Tretrad” ist der Renner

Von: eis/dö
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Hamster
Neuheit in Stolberg und idealer Babysitter: Wenn die Kids sich in den XXL-Bällen ausgetobt haben, gibt’s beim Zubettgehen kaum noch Probleme. Wie ein Hamster im Tretrad fühlt man sich im überdimensionalen Plastikball. Foto: H. Eisenmenger

Stolberg. Wie ein Hamster im Tretrad fühlt man sich im überdimensionalen Plastikball - und das macht Spaß! Die schwimmenden XXL-Bälle an der Frankentalwiese, in die man hineinkrabbelt, um dann in bester Hamstermanier richtig Gas zu geben, sind eine Neuheit auf der „Kupferstädter Stadtkirmes”.

Seit Freitag ist vom Kaiserplatz bis zum Jordanplatz Amüsement angesagt. Petrus war den Schaustellern bisher gnädig gestimmt, denn die Kirmes blieb zumindest bis zum gestrigen Abend von Regen verschont. Noch bis heute Abend bietet sich Gelegenheit, gebrannte Mandeln zu schnabulieren und Karussell zu fahren.

Mehr Fahrgeschäfte

Das Angebot an Karussells und Fahrgeschäften war in diesem Jahr merklich größer als sonst. Besonders gut besucht war die Kirmes am Sonntag, denn es war obendrein verkaufsoffener Sonntag.

Anlass der „Kupferstädter Kirmes” ist das Heimat- und Schützenfest. Organisiert wird es von St.-­Sebastianus-Schützenbruderschaft 1659 Stolberg-Stadtmitte, die sich auf den Kaiserplatz konzentriert. Von dort aus startete auch der Umzug. Angeführt wurde der Festzug von Schützenkönigin Anita Nießen und den Kapellen „Musikvereinigung Roetgen” und „Bundestambourkorps „Alte Kameraden” aus Würselen.

Zuvor hatte Pfarrer Hans-Rolf Funken im Rahmen eines Gottesdienstes in der Kirche St. Mariä Himmelfahrt Königin Anita Nießen, Miniprinzessin Chantal Baur, Schülerprinz Pierre Nießen und Jugendprinzessin Jana Scheffen die Ketten überreicht.

Beim anschließenden Tanz auf dem Kaiserplatz, den die neue Königin mit ihrem Sohn Pierre absolvierte, waren auch die neun anderen im Bezirksverband Stolberg zusammengeschlossenen Bruderschaften mit ihren Abordnungen vertreten.

Begonnen hatte das dreitägige Schützenfest mit dem „Summer Dance” auf dem Kaiserplatz, der von Jochen Peters alias DJ Speedy Jay gestaltet wurde. Er sorgte für einen bunten Mix, bei dem aktuelle Charts und Kulthits gespielt wurden. Am nächsten Tag stand die aus der Nähe von Gütersloh stammende Band „Landeier” im Mittelpunkt, die ein unterhaltsames Programm bot, das von Witz und Humor sowie Mitmachaktionen geprägt war.

Der Programmauftakt lag in den Händen der „Inderebellen”. Während die Schützenfamilie am Freitag auf dem Kaiserplatz noch weitgehend unter sich geblieben war, sorgten bei der samstäglichen Veranstaltung rund 400 Besucher für eine stattliche Kulisse.

Fortgesetzt wurde der Festreigen am nächsten Tag mit dem Umzug und dem Schützentanz sowie der Proklamation des Volks- und Kirmeskönigs. Musikalisch untermalt wurde diese Veranstaltung von den beiden Kapellen, den Jugendbands „The Noname Cooperation” und „Rufmord” sowie von Frank Lavos.

Zum Programm gehört unter anderem eine Ehrung: Brudermeister Stefan Doncks wird Erika Baur das Silberne Verdienstkreuz des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften überreichen. Für den heutigen Montag lädt die Bruderschaft zum gemeinsamen Kirmesausklang auf dem Kaiserplatz ein.
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