Halteverbot für die Hammstraße

Von: -jül-
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Nach Arbeitsende soll der Baustellenbereich der Sebastianusstraße nachhaltig verschlossen werden. Foto: J. Lange

Stolberg-Atsch. Schluss mit lustig: Das sagte sich wohl Stolbergs Verwaltungsspitze nach den jüngsten Vorfällen rund um die Baustelle auf der Atscher Sebastianusstraße. Aus einem Ortstermin mit Bürgermeister, Vertreter des Tiefbau- und Ordnungsamtes, Feuerwehr und Tiefbauunternehmen sollen nun nachhaltige Konsequenzen gezogen werden.

„Wir haben intensiv auch mit Anliegern gesprochen“, erkennt Tim Grüttemeier Konsens zwischen den Beteiligten.

„Es kann alleine schon aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht nicht sein, dass einfach Baustellenabsperrungen geöffnet werden, nur um schneller nach Hause kommen zu können“, erklärt der Bürgermeister. Die Konsequenz daraus: Die Absperrungen zwischen den Einmündungen an der Waldmeisterhütte und Karl­straße werden nun nach Arbeitsende verschraubt.

Für direkte Anwohner sowie zur Andienung der Baustelle am Kindergarten St. Sebastianus gebe es individuelle Absprachen zwischen Bauunternehmen und Anwohnern, die „bereits sehr gut funktionieren“. Grüttemeier dankte für diese Flexibilität der Firma Gebrüder Kutsch, die zudem teilweise zwei Kolonnen einsetze, um den Abschnitt möglichst schnell abschließen zu können.

Ein Knackpunkt werde aber noch folgen: Über sechs Meter muss eine Gasfernleitung unter einem Betonkorsett freigelegt werden. Das hat aufgrund der Forderungen von Betreiber Thyssen schwingungsfrei mit Hammer und Meißel statt mit schwerem Gerät zu erfolgen. Aber der Zeitplan soll eingehalten werden, spätestens Ende April hier fertig zu sein.

Ein weiteres Augenmerk galt der Umleitungsstrecke durch die Hamm, wo einerseits Verständnis für die Sorgen der Anwohner signalisiert wurde, die Belange des Umleitungsverkehrs zu berücksichtigten seien, aber der Bürgermeister andererseits auch davor warnte in Form von „Selbstjustiz, in den Verkehrsraum einzugreifen“.

Weitere Baustellen folgen

Erste Konsequenz wird die Verhängung eines absoluten Halteverbots zumindest für Teile der Hammstraße sein, kündigte Grüttemeier an. Zudem kontrollierten das Tiefbauunternehmen ebenso wie das Betriebsamt täglich Beschilderung und Baken. In diesem Zusammenhang sei es ein absolutes Unding, dass „Mitarbeiter des Ordnungsamtes persönlich wie auch in Briefen beleidigt und beschimpft werden“, sagte Grüttemeier und stellte sich demonstrativ vor die Mitarbeiter.

Für die kommende Woche angesetzt ist ein Gesprächstermin mit Landesbetrieb und Versorgungsträgern, um die Terminierung weiterer Baustellen im Stadtgebiet zu koordinieren. Denn am 2. Mai soll der Umbau der Rathausstraße ab Kaiserplatz beginnen. Zuvor erfolgt vom 3. bis 21. April eine Vollsperrung des Schellerwegs zwischen Rathaus- und Europastraße zur Verlegung von Versorgungsleitungen.

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