Hallenstadtmeisterschaft startet am Samstag

Von: Lukas Franzen
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Stolberg. Die Statistik spricht eine eindeutige Sprache: Sechsmal ging der Hallenstadtmeistertitel in den letzten zehn Jahren nach Breinig. Doch trotz der vermeintlichen Übermacht des Landesligisten ist der Stolberger Budenzauber ein jährlicher Publikumsmagnet und für Fans wie Spieler eine willkommene Abwechslung in der Winterpause.

Neben den beiden Landesligisten von Breinig und Vichttal, die allein durch ihre höhere Ligazugehörigkeit die heißesten Anwärter auf den Titelgewinn darstellen, dürfte vor allem der diesjährige Gastgeber FC Stolberg ein Wörtchen auf dem Hallenparkett mitreden wollen. „Natürlich treten wir an, um das Turnier zu gewinnen”, lässt Rudolf Rheinstädtler, Geschäftsführer des Stolberger Fusionsklubs, keinen Zweifel an den Titelambitionen des A-Ligisten. Er betont jedoch auch, dass Fairness und Sportsgeist an den beiden Turnierwochenenden an oberster Stelle stehen müssen.

Der Halbfinalist und Viertplatzierte des letzten Jahres befindet sich also in Lauerstellung und könnte sich beim Unternehmen „Titelgewinn” ein Beispiel an seinen Vorgängerklubs SV und Frisch-Froh Stolberg nehmen, die das Traditionsturnier in der Sporthalle des Goethe-Gymnasiums zuletzt 2002 beziehungsweise 2003 für sich entschieden.

Als weiteres Vorbild fungiert Ligakonkurrent SG Stolberg, der als Überraschungsmannschaft des letzten Jahres im Halbfinale die Titelträume von Gastgeber Vichttal platzen ließ und sich im Finale lediglich dem „SVB” geschlagen geben musste.

Am ersten Turnierwochenende, welches am heutigen Samstag um 14 Uhr mit der Spielpaarung DJK Dorff - ASA Atsch eröffnet wird, kämpfen insgesamt 14 Teams in drei Vorrundengruppen um die begehrten acht Startplätze für die Finalrunde am kommenden Wochenende. In den Fünfergruppen A und C lösen die ersten drei Mannschaften ihr Ticket für die Finalrunde, während in der Vierergruppe B die ersten beiden Ränge den Traum vom Sieg in der Halle aufrecht erhalten.

Während der heutige Turniertag, der mit den Vorrundenspielen der Gruppen A und B startet, eine „reine Männersache” darstellt, kämpfen am morgigen Sonntag, 15. Januar, nicht nur die Herren der Gruppe C.

Kunststück Titelverteidigung

Auch die vier Damenmannschaften von Adler Büsbach, VfL Vichttal, VfR Venwegen und SG Stolberg im Spielmodus „jeder gegen jeden” um den Stadtmeistertitel.

Und während bei den Herren der SV Breinig traditionell als Topfavorit beim alljährlichen Budenzauber gehandelt wird, hat sich bei den Damen bereits im dritten Turnierjahr eine ähnliche Dominanz herauskristallisiert. Die Turniere der letzten beiden Jahre kannten jedenfalls nur einen Sieger: den VfR Venwegen. Somit könnte den VfR-Damen wie auch den Herren des SV Breinig im Fall einer erneuten Titelverteidigung das Kunststück gelingen, die Hallenstadtmeisterschaft zum dritten Mal in Folge zu gewinnen.

Am kommenden Samstag, 21. Januar, ab 13 Uhr, wird über diese Frage dann endgültig in der Finalrunde der Herren entschieden. Die große Siegerehrung findet unmittelbar nach dem Finale um 18.30 Uhr statt.

Die Gruppen im Überblick

Gruppe A: DJK Dorff, ASA Atsch, Adler Büsbach, TSV Donnerberg,
FC Stolberg.

Gruppe B: SV Breinig, SC Münsterbusch, VfR Venwegen, BSC Schevenhütte.

Gruppe C: GW Mausbach, FC Breinigerberg, VfL 08 Vichttal, SG Stolberg, Columbia Stolberg.

Gruppe D (Damen): Adler Büsbach, VfL 08 Vichttal,VfR Venwegen, SG Stolberg.

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