Hallenstadtmeisterschaft: Breinig scheitert in der Vorrunde

Von: Lukas Franzen
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Das erste Tor der Vorrundenpartie SV Breinig gegen SG Stolberg erzielte der Sportverein. Doch der amtierende Feldstadtmeister aus Gressenich und Werth drehte das Spiel. Endstand: 2:4 aus Breiniger Sicht. In der „Hammergruppe A“ reichte es somit nur für Platz 3 – das vorzeitige Aus. Foto: L. Franzen

Stolberg-Münsterbusch. Viele Tore, aber ein Landesliga-Club weniger: So lautet die kurze Zusammenfassung des ersten Turnierwochenendes der Stolberger Hallenstadtmeisterschaft. Dass mindestens ein Top-Team in der Vorrunde ausscheiden würde, war angesichts der schweren Gruppe A alles andere als unwahrscheinlich.

Am Ende traf es den SV Breinig, während der TSV Donnerberg und die SG Stolberg ihre Tickets für die Finalrunde lösten.

Mit drei Siegen in drei Partien hinterließ A-Ligist TSV Donnerberg in der „Hammergruppe A“ einen starken Eindruck und qualifizierte sich mit 11:3 Toren souverän für die Finalrunde am kommenden Sonntag. Zittern musste dagegen Ligakonkurrent SG Stolberg, da sie in ihrem ersten Spiel gegen D-Ligist BSC Schevenhütte, der als Tabellenvierter ebenfalls ausschied, nicht über ein 2:2 hinauskam.

Das Duell um Platz 2 gegen den SV Breinig, für beide Clubs schon so etwas wie ein Endspiel in der Gruppe, entschied der amtierende Feldstadtmeister aus Gressenich und Werth dann aber mit 4:2 für sich. Vier Zähler reichten am Ende für Rang 2.

In der wesentlich leichteren Gruppe B ließ Titelverteidiger VfL Vichttal nichts anbrennen. Die Bilanz des VfL: drei Spiele, drei Siege, 22 Tore bei nur drei Gegentreffern. Aufgrund der besseren Tordifferenz sicherte sich A-Ligist FC Stolberg in der Sporthalle des Goethe-Gymnasiums mit vier Punkten den zweiten Platz vor Gastgeber ASA Atsch, der als bester Tabellendritter der Gruppen A und B jedoch ebenfalls weiter dabei ist. Mit null Punkten schied C-Ligist VfR Venwegen dagegen aus.

Komplettiert wird die Runde der besten Acht am Sonntag von den drei Vereinen, die sich in der Fünfergruppe C durchsetzen konnten: Adler Büsbach (1.), Grün-Weiß Mausbach (2.) und FC Columbia Stolberg (3.). Ausgeschieden sind hingegen DJK Dorff (Kreisliga D)und FC Breinigerberg (Kreisliga C).

„Wir sind mit dem ersten Turnierwochenende sehr zufrieden“, sagte Boris Theiner, Geschäftsführer von Gastgeber ASA Atsch, nach der Vorrunde. Vor allem der erste Turniertag am Samstag habe sich aufgrund der hochkarätigen Besetzung als der erhoffte Publikumsmagnet herausgestellt.

Faire Spiele, 135 Treffer

Dass beide Landesligisten, Breinig wie Vichttal, mit einer gemischten Auswahl statt in Bestbesetzung antraten, schreckte die zahlreichen Besucher in der Halle offenbar nicht ab. Außerdem sei die Vorrunde sehr fair verlaufen, sagte Theiner. Das zeige schon die Tatsache, dass es am Samstag nur eine Zeitstrafe gegeben habe. Etwas ruppiger sei es dagegen erwartungsgemäß bei den Duellen der unterklassigen Teams am Sonntag in der Gruppe C zugegangen.

Wegen der zahlreichen Tore am ersten Turnierwochenende machten die Amateurfußballer aber vor allem Werbung für ihren Sport. In 22 Spielen fielen 135 Treffer – im Schnitt über sechs Tore pro Spiel. In keinem Duell fielen weniger als vier Tore. Das torreichste Aufeinandertreffen: Vichttal – Venwegen, Endstand: 12:1.

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