Härtester Wehr-Wettbewerb der Welt: Erfolg für Stolberger

Letzte Aktualisierung:

Stolberg/Mönchengladbach. Beim härtesten Feuerwehr-Wettbewerb der Welt in Mönchengladbach hat der Stolberger Feuerwehrmann Eric Schumann ein hervorragendes Ergebnis erzielt.

Der 52-jährige Oberbrandmeister der Feuerwehr errang in seiner Altersklasse einen fantastischen 4. Platz und in der Gesamtwertung von rund 150 Startern den 99. Platz.

Angetreten waren bei diesem Wettkampf Feuerwehrmänner aus ganz Europa. Bei dem Kräftemessen der Feuerwehrleute galt es, vier Stationen, bei der jede einzelne eine echte Herausforderung darstellt, so schnell wie möglich zu überwinden. Alle Stationen mussten in kompletter Feuerwehrschutzausrüstung – mit Atemschutzgerät, also gut 30 Kilogramm zusätzlichem Gewicht auf dem Rücken – absolviert werden.

Das wochenlange harte Training hat sich für den sportlichen Oberbrandmeister ausgezahlt, und er blickt zufrieden auf den Wettkampf zurück: Bei der ersten Station musste er mit angeschlossenem Atemschutzgerät zwei 80 Meter lange B-Schläuche, die an einer Pumpe angeschlossen waren, ausziehen. Nach dieser schweißtreibenden Aufgabe mussten zwei der Schläuche wieder ordentlich zusammengerollt werden.

Mit Kanister, Dummy und Seil

Die zweite Aufgabe verlangte Eric Schumann körperlich alles ab. An einer Maschine schlug er mit einem Hammer ein Gewicht bis zu einer bestimmten Markierung. Danach trug er einen Kanister mit einem Gewicht von 20 Kilogramm durch einen engen Tunnel.

Im Anschluss hob er von einem Podest einen 80 Kilogramm schweren Dummy und trug ihn über eine Strecke von 90 Metern. Dann galt es, 200 Meter zu spurten und noch eine drei Meter hohe Wand mit Hilfe eines dicken Seils zu überwinden. Diesen Parcours meisterte er in vier Minuten.

Auch die dritte Station war eine echte Herausforderung. Zwei Kanister von je 20 Kilogramm musste Eric Schumann bis ins zweite Obergeschoss tragen, außerdem zwei gepackte B-Schläuche, jeder circa 17 Kilogramm schwer, an einem Seil hochziehen und schließlich beide Kanister wieder heruntertragen.

Für den abschließenden Treppenlauf bis in die 15. Etage des St.-Elisabeth-Krankenhauses mit seinen 300 Stufen und einem Höhenunterschied von rund 45 Metern benötigte Eric Schumann drei Minuten und zehn Sekunden. Mit einer Gesamtzeit von 11:20 Minuten blickt Schumann stolz und zufrieden auf den gesamten Wettkampf zurück.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert