Stolberg - Hände desinfizieren: Das effektivste Mittel gegen Ansteckung

Hände desinfizieren: Das effektivste Mittel gegen Ansteckung

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Alles richtig gemacht: Der Blick unter Schwarzlicht beweist, dass Dr. Dolores Hübner (r.), Ärztliche Direktorin im Stolberger Krankenhaus, hier mit Christa Thielen (Mitte) und Hildegard Lintz, ihre Hände vorbildlich desinfiziert hat. Foto: Gesundheitszentrum/Eisenmenger

Stolberg. Hand aufs Herz: Desinfizieren Sie bei einem Besuch im Krankenhaus immer Ihre Hände? Die dafür eigens aufgestellten Desinfektionsmittelspender findet man in allen Zimmern, auf den Stationen oder auch im Eingangsbereich des Bethlehem-Gesundheitszentrums.

„Es ist wichtig, die Hände von Keimen zu befreien, weil sich in einem Krankenhaus vergleichsweise viele Menschen aufhalten, deren Immunsystem geschwächt ist und somit Erregern wenig entgegenzusetzen hat“, sagt Dirk Offermann, Geschäftsführer im „Bethlehem“.

„Die Hände-Desinfektion ist eine der effektivsten Methoden der Prävention, um die Ansteckung mit Erregern in einem Krankenhaus zu verhindern“, bestätigen die zuständigen Hygiene-Expertinnen Christa Thielen und Hildegard Lintz. Um die Patienten, Mitarbeiter, Besucher und alle anderen Bürger für das Thema zu sensibilisieren, organisiert das „Bethlehem“ am Dienstag, 5. Mai, den „Tag der Hände-Hygiene“. Der Aktionstag ist eine feste Größe im Veranstaltungskalender des Hauses. Auch im Hinblick darauf, dass die Mitarbeiter die Hände-Desinfektion fest in ihre Abläufe inte­grieren.

Damit das Experten-Team möglichst viele Menschen erreicht, findet die Aktion im Eingangsbereich statt. „Ob interessierter Bürger, Patient, Besucher oder Mitarbeiter – wir möchten alle ansprechen“, betont Thielen.

Dazu Offermann: „Mit einem interessanten, ungefährlichen Praxistest unter Schwarzlicht wird unser Expertenteam anschaulich erklären, warum es so wichtig ist, die Hände gewissenhaft zu desinfizieren.“ Hierfür wird dem Desinfektionsmittel ein fluoreszierender Stoff beigemengt, der nicht desinfizierte Hautareale mit einer Speziallampe sichtbar macht. „Die Hautstellen, die benetzt worden sind, erscheinen weiß. Wenn die Haut aber dunkle Flecken aufweist, bedeutet dies, dass nicht gründlich desinfiziert worden ist“, so Thielen.

Ein Dankeschön für die Teilnahme, die nur drei, vier Minuten dauert, gibt es auch: „Wir verschenken Handcremes und Hände-Desinfektionsmittel. Und das gute Gefühl, das Richtige zu tun, gibt es gratis obendrauf.

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