Gutenberg-Schüler nehmen an EWV-Umweltwettbewerb teil

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Ein „Picknickplatz für Piepmätze“ – Gutenberg-Schüler haben eine Futterstation für heimische Vögel eingerichtet. Aus Ton haben sie Futterglocken geformt, und über Vögel wissen sie jetzt auch eine Menge.

Stolberg. Man kann viel darüber spekulieren, ob der richtige Winter jetzt noch kommt. Für die Vögel, die in der Nähe der LVR-Gutenberg-Schule leben, wäre das kein Problem. Die Klasse 5.3 hat nämlich vorgesorgt: Vor dem Fenster ihres Klassenraums haben die Schüler eine Futterstation für hungrige Amseln, Meisen und andere Vögel eingerichtet.

Sie ist Teil des Umweltprojekts, mit dem die elf Kinder am Wettbewerb „Schüler powern für die Umwelt“ teilnehmen. Die EWV Energie- und Wasser-Versorgung Stolberg GmbH veranstaltet diesen Wettstreit für Grund- und Förderschulen in diesem Schuljahr zum zwölften Mal.

Bei den Fünftklässlern und ihrer Lehrerin Sabine Vorhagen dreht sich seit einiger Zeit alles um heimische Vogelarten. Die Jungen und Mädchen wissen jetzt nicht nur, woran man eine Blaumeise erkennt und wo Rotkehlchen ihre Nester bauen, sondern auch, wie die Vögel einen kalten Winter überstehen: „Wenn der Boden gefroren ist, kommen die Vögel zum Beispiel an Regenwürmer nicht mehr heran. Dann brauchen sie Hilfe!“

Im Kunstunterricht haben die Powerkinder aus Ton kleine Futterglocken geformt und nach dem Brennen liebevoll verziert. „Das sind richtige Kunstwerke geworden“, lobte EWV-Projektleiterin Klaudia Ratzke. Von den Elf- und Zwölfjährigen ließ sie sich ihre Arbeit genau erklären.

Futter aus Fett und Flocken

Aus Kokosfett und verschiedenen Samen, Flocken und Kernen hatten die Schüler Futter hergestellt und die Glocken damit gefüllt. Am Aktionstag wurde die Futterstation auf der Fensterbank vor der Klasse eingeweiht. Aus nächster Nähe können die jungen Vogelkundler nun beobachten, welche Vögel zum Picknicken kommen und ob es ihnen schmeckt.

Mit der schriftlichen Dokumentation zu ihrem Projekt hat die Klasse bereits begonnen. Vor den Osterferien muss alles fix und fertig sein. Danach entscheidet eine Jury, welche Teams die besten Natur- und Umweltaktionen auf die Beine gestellt haben. „33 Projekte liegen diesmal im Rennen.

Die Schüler haben sich wieder viele interessante Aktionen ausgedacht“, freut sich Klaudia Ratzke, die den Wettbewerb leitet. Ziel ist es, den Nachwuchs möglichst früh und nachhaltig für den Natur- und Umweltschutz zu sensibilisieren. Die besten Arbeiten werden mit bis zu 500 Euro belohnt.

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