Gute Laune und Spaß: Bitbouler-Cup im Gartenparadies

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Impressionen vom Bitbouler-Cup 2016: Zahlreiche Teams maßen sich dabei auf der Anlage.

Stolberg-Schevenhütte. Die Bitbouler Schevenhütte laden interessierte Zuschauer wieder zu ihrem Pétanque-Turnier im „Boulodrome Casino“, der schönsten Bouleanlage der Kupferstadt, ein. Dieser mittlerweile 13. Bitbouler-Cup wird am Samstag auf insgesamt 16 Boule-Bahnen rund um das „Gartenparadies Bubi“ ausgetragen.

Es können also bis zu 32 Tripletts (drei Mann/Frau pro Mannschaft) das Turnier bestreiten, Spielpaarungen werden nach dem „Schweizer System“ per Computer ermittelt. Das Turnier findet am Samstag, 8. Juli, im Garten des Restaurants „Casino“, Nideggener Straße in Schevenhütte statt. Meldeschluss für die Teams ist um 10 Uhr, Start ist um 10.30 Uhr.

Geboten werden gute Laune, kalte und warme Getränke, Grilladen, Brot und Spiele. Erwartet werden 30 Teams, drei Spieler pro Team, zwei Kugeln pro Spieler, also rund 180 Kugeln mit einem Gewicht à circa 720 Gramm und mindestens 15 Schweinchen! Bis gegen Abend haben interessierte Zuschauer auf den reichlich vorhandenen Publikums-Plätzen entlang der Spielbahnen rund ums Kasino ausreichend Zeit, dieses abwechslungsreiche und äußerst gesellige Freizeitvergnügen kennen zu lernen.

Neben den bekannten Namen aus dem Tal der Inde, aus Remscheid, Köln und den südlichen Kupferstädter Dörfern sind auch diesmal wieder drei befreundete Teams von „Limburgse Dovensport Pétanque De Ware Vriend“, einer Vereinigung hörgeschädigter Sportler aus Hasselt in Belgien, dabei.

Wie immer wird neben den Pokalen auch um verzehrbare Köstlichkeiten und andere nützliche Devotionalien gespielt. Da einige der sonst teilnehmenden Teams verhindert sind gibt es noch freie Plätze. Anmeldungen bitte möglichst schnell an: Thomas Arndt, (maschinenbau-buettgen@t-online.de). Näheres unter www.bitbouler.de.

Um den Cup wird schon länger gespeilt. Anfang der 2000er Jahre begegneten sich zufälligerweise zwei „Scheevhötter“ im 950 Kilometer entfernten Morgat/Bretagne.

Nach dieser Entdeckung der gemeinsamen Frankophilie mit Wein und Boule nahmen die beiden mit auswärtiger Unterstützung erstmals 2002 am Gressenicher Vatertagsturnier teil. Für das nächste Turnier in Gressenich 2003 wurde ein weiterer „Scheevhötter“, bislang bar jeder Erkenntnis des Boulespiels, überredet, eine nunmehr „dorfreine“ Triplette zu ergänzen.

Dies war im Nachhinein ein genialer Schachzug, denn mit Thomas Arndt wurde ein exzellenter Organisator und überzeugender Überredungskünstler vom Spaßfaktor des Boulespielens infiziert. Also machten sich anno 2003 dann erstmals drei wackere „Scheevhötter“, bewaffnet mit je drei schweren glänzenden Metallkugeln ins „befeindete“ Nachbardorf auf, um an diesem Turnier teilzunehmen.

Nach der glorreichen Rückkehr wurde dann die Idee geboren, diese Kämpfe auch in der Heimat auszutragen. In langwierigen Verhandlungen konnte schließlich der Schankwirt der jahrhundertealten Restauration „Casino“, überzeugt werden, dem Bau einer Kampfarena in seinem Biergarten zuzustimmen.

Ostern 2004 war es dann soweit, die ersten Kugeln konnten auf eigener Bahn (circa 11 x 2 Meter) unter uralten Kastanien pointiert und tireurt werden. Und die „Bitbouler“ wurden aus der Taufe gehoben. Nach weiteren höchst erfolgreichen Wettkämpfen in gegnerischen Gefilden konnte das erste „Scheevhötter Bouleturnier“ dann im Juni 2005 auf der eigenen Boulebahn ausgetragen und die Gressenicher Favoriten in einem bemerkenswerten Finale bezwungen werden.

Dabei stellte sich allerdings ganz schnell heraus, dass die Faszination dieses kurzweiligen Gesellschaftsspiels zahlreiche weitere Kugelaspiranten anlockte, die auf dieser einen Bahn turniermäßig nicht mehr zu betreuen waren. Also wurde mit Hilfe einiger Sponsoren ein Großteil des noch verbliebenen Biergartens von „Bubis Casino“ zu einem Boulodrome ausgebaut. Mit Beginn der Boule-Saison 2006 konnte dann auf fünf Bahnen mit bis zu 13 Metern Länge die Jagd auf das Schwein beginnen.

Um noch mehr Mannschaften bei den Turnieren zu beschäftigen und gleichzeitig auf einem anderen Untergrund und einer „Long-Distance-Bahn“ mit circa 20 Metern Länge trainieren zu können wurden dem Casino-Wirt beim Bau der schönen „Deutz-Allee“ im Jahre 2009 nochmals viele Quadratmeter seines Rasens abgeluchst.

Somit treffen sich jetzt wöchentlich (montags circa ab 16.30 Uhr) regelmäßig 15 bis 20 Spieler und können unter fünf teilweise beleuchteten Bahnen mit unterschiedlichem Untergrund und unterschiedlicher Länge wählen, die beim jährlichen „Bitbouler-Cup“ flexibel auf bis zu 16 Bahnen ausgebaut werden können. Seitdem gibt es keine eigentliche Boule-Saison mehr, geboult wird, wenn es nicht regnet, kein Schnee liegt und die Temperaturen noch knapp über Null Grad Celsius bleiben.

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