Stolberg - Gut verheilt: Unfallchirugie und Orthopädie wachsen zusammen

Gut verheilt: Unfallchirugie und Orthopädie wachsen zusammen

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Stolberg. Neue Strukturen im OP des „Bethlehem”: Das Gesundheitszentrum hat Unfallchirurgie mit der Klinik für Orthopädie zusammengeführt und damit der veränderten Weiterbildungsordnung Rechnung getragen.

Seit diesem Datum sind somit in Stolberg die neue „Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie” auf der einen und die „Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie” auf der anderen Seite entstanden. Das teilte das Stolberger Krankenhaus am Dienstag mit.

Fachgebiete zusammengeführt

Die Gebiete der operativen Orthopädie und der Unfallchirurgie überlappen sich soweit, dass von den Berufsverbänden eine Zusammenführung der Fachgebiete vorgenommen wurde. Seit dem Jahr 2005 gibt es einen gemeinsamen Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Dies ist auch ein Ergebnis der europäischen Harmonisierung, da es traditionsbedingt nur in Österreich und Deutschland eine Trennung zwischen Orthopädie und Unfallchirurgie gab.

Die Unfallchirurgie, ausschließlich Körperhöhlen- und Gefäßverletzungen, wird zukünftig in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie von Professor Dr. Klaus Bläsius (kl. Bild oben) und den in diesen Bereich wechselnden Oberarzt Dr. Issam Karkour vertreten.

Dr. Joachim W. Heises (kl. Bild unten) Verantwortung wird in der Behandlung von allgemein- und viszeralchirurgischen Patienten liegen. Außerdem wird die Thoraxchirurgie unter dem Dach der Allgemein- und Viszeralchirurgie von Oberarzt Dr. Sebastian Bröß verantwortet.

„Wir erwarten von dieser Neuausrichtung an unserem Hause unter anderem eine deutliche Vertiefung des Faches Allgemein- und Viszeralchirurgie”, erklärt Chefarzt Dr. Heise.

„Durch die Neustrukturierung der beiden Kliniken möchten wir eine Qualitätsverbesserung erreichen, weil sich dadurch jeder auf seine Schwerpunkte konzentrieren kann”, ergänzt der Ärztliche Leiter des Bethlehem-Gesundheitszentrums in Stolberg, Professor Dr. Klaus Bläsius.
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