Stolberg - Grusel-Parcours und erster „Zombie-Walk“ in Stolberg

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Grusel-Parcours und erster „Zombie-Walk“ in Stolberg

Von: Dirk Müller
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An der Burg trieben untote Ritter, Gespenster und mehr Schreckensgestalten ihr Unwesen. Foto: Dirk Müller
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Neu an der jungen Stolberger Halloween-Tradition war der erste „Zombie-Walk“, den die KG Fidele Zunfthäre organisiert hat. Foto: Dirk Müller

Stolberg. Wenn Zombies, Monster, Hexen und Geister, Teufel, Schreckensgestalten und Untote aller Art die Innenstadt beleben, dann wird in Stolberg Halloween gefeiert. Und das immer größer, mit vor allem immer mehr Menschen aller Generationen, die in der Kupferstadt dem Spuk eben kein Ende machen.

Längst hat sich in der Region herumgesprochen, dass der schaurig schöne Grusel-Parcours rund um die Burg ein besonderes Erlebnis ist. Und auch diesmal hat die Veytaler Ritterschaft wieder eine großartige Freiluftgeisterbahn in einzigartiger Kulisse geboten und aberhunderten Besuchern das Fürchten gelehrt.

Neu an der jungen Stolberger Halloween-Tradition war der erste „Zombie-Walk“, den die KG Fidele Zunfthäre organisiert hat. Inklusive „Warm-up-Party“ auf dem Kaiserplatz, die von Beginn an gut besucht war. Mit DJ, Getränkeausschank und einer sehenswerten Grusel-Revue des Kupferstädter Kulturvereins City Starlights lockten die Organisatoren hunderte kostümierte und geschminkte Besucher an. Die Show der City Starlights mit viel Stolberg-Bezug kam bestens an, und die Stimmung bei der Aufwärm-Party war sehr gut.

Zwischenzeitlich einsetzender Regen trübte kurz das Halloween-Vergnügen, erfreute aber die Gastronomie in Rathausnähe. Und pünktlich um 20 Uhr spielte auch das Wetter wieder mit, und der große bunte „Zombie-Walk“ setzte sich in Bewegung, zog vom Kaiserplatz über den Steinweg in Richtung Altstadt. Dort konnte das Ziel eine der liebevoll dekorierten Altstadtkneipen sein, die mit Partys und speziellen Angeboten lockten. Und auch mit Livemusik: Im „Eventhaus Roß“ gastierte das Duo Ronja Bellhoff und Thomas Drost, und im „Piano“ spielte die Band „Six, Four and More“ vor vollem Haus.

Ein weiteres Ziel für viele Teilnehmer am „Zombie-Walk“ war natürlich die Burg, an der untote Ritter, Gespenster und mehr Schreckensgestalten ihr Unwesen trieben. Der Kräutergarten der Burg war zu einem schaurigen Friedhof geworden, und weiter oberhalb lauerten diverse Monster hinter dunklen Ecken und in Büschen, um die Besucher zu erschrecken.

Von Veytaler Rittern begleitet

Letztere wurden wieder in von Veytaler Rittern begleiteten und gut beschützen Gruppen durch den Grusel-Parcours geleitet. Daher hieß es schon ab 18 Uhr „Schlange stehen“ am Burgofen. Und diese Warteschlange riss stundenlang nicht ab, zumal der „Zombie-Walk“ für „Nachschub“ sorgte.

Die Premiere des Stolberger „Zombie-Walks“ barg organisatorisch ein gewisses Risiko in sich, denn zeitgleich am Kaiserplatz mit der „Warm-up-Party“ und an der Burg mit dem Grusel-Parcours zu beginnen, zog das Geschehen zunächst auseinander. Doch Halloween in der Kupferstadt hat eindeutig gezeigt, das Stolberg genug Potenzial für zwei Schauplätze hat.

„Zumal die Besucher  mit dem ,Zombie-Walk' ja in der Altstadt zusammengeführt wurden“, beschreibt Robert Walz. Der Vorsitzende der KG Fidele Zunfthäre zieht ein durchweg positives Fazit der Premiere: „Die Resonanz war trotz bescheidenen Wetters äußerst positiv. Die Grusel-Revue der City Starlights, der Zug der Zombies durch die City und der lange Abend in der Altstadt haben sehr viel Spaß gemacht.“       

Da auch die gastronomischen Betriebe sowohl am Kaiserplatz, als auch in Altstadt mitgezogen hätten, sei die große Halloween-Party in der Kupferstadt bestens gelungen. „Und der ,Zombie-Walk' mit ,Warm-up-Party' auf dem Kaiserplatz war eine gute Ergänzung des bereits bestehenden Angebots in der Altstadt. Das Konzept ist aufgegangen, und wir werden im kommenden Jahr sicher daran anknüpfen und den Halloween-Abend in Stolberg wahrscheinlich noch ausbauen“, verspricht Walz.

Dann werde in der Kupferstadt wieder buchstäblich „die Hölle los sein“. Wem der Trubel in der City zu viel war, konnte Halloween aber auch gemütlich verbringen, zum Beispiel auf der idyllisch gelegenen Ranch der Copper City Pioneers, wo Geselligkeit vor Grusel ging.  

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