Stolberg - Gruppe „Öcher Verzäll” unterhält Besucher in bester Aachener Mundart

Gruppe „Öcher Verzäll” unterhält Besucher in bester Aachener Mundart

Von: dö
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Turbulente Geburtstagsvorberei
Turbulente Geburtstagsvorbereitungen (v.l.): Tresje Babbel (Gerti Rozenboom), Albert Babbel (Leo Lauscher) und Jupp Juchels (Bernd Müller) von der Gruppe „Öcher Verzäll” begeistern im Kulturzentrum mit ihrem humorvollen Stück „Völ Hantiir op der Foffzigste”.

Stolberg. Bürgermeister Albert Babbel (Leo Lauscher) will seinen 50. Geburtstag feiern. Die Festvorbereitungen geraten ins Stocken, als ihm die schwatzhafte Putzfrau Nes Horsch (Monika Lange) und der als Araber verkleidete Jupp Juchels (Bernd Müller) in die Quere kommen.

Aber auch Ehefrau Jettche Babbel (Jette Meis) und Tochter Tresje

Babbel (Gerti Rozenboom) gehören zu den Störenfrieden. Schließlich hat jeder noch eine Rechnung offen mit dem cholerischen und schikanösen Bürgermeister, der seinen 50. Geburtstag für eine glanzvolle Selbstdarstellung nutzen will.

Diese Geschichte wurde am Wochenende im Kulturzentrum Fran­kental unter dem Titel „Völ Hantiir op der Foffzigste” (Viel Aufwand beim Fünfzigsten) von der Kaiserstädter Laienspieltruppe „Öcher Verzäll” in Szene gesetzt.

Dabei bedienten sich die sieben Darsteller, zu denen auch Wilma Kmieckowiak als Mim Krechel und Manfred Rozenboom als Schüll Dönnbier gehörten, der Aachener Mundart.

Herzhaft gelacht

Kein Problem für die zahlreichen Gäste - das Stück fand an beiden Aufführungstagen eine große Resonanz -, die Sinn und Inhalt der aufwendigen Dialoge verstanden und immer wieder die humorvollen Spielszenen mit herzhaftem Gelächter bedachten. Das Stück, das von der Darstellungskunst der Schauspieler lebte, nimmt eine überraschende Wendung, als Albert Babbel sich zu seiner Liebschaft mit einer Haremsdame bekennt. Die Araberin hat er kennengelernt, weil er vor seiner Bürgermeistertätigkeit als Fliesenleger im Libanon gearbeitet hat.

Dieses Geständnis nutzt nun Jupp Juchels, der mit Tresje Babbel ein vom Bürgermeister nicht gerne gesehenes Verhältnis eingegangen ist, sich als Araber zu verkleiden und sich als vermeintlicher unehelicher Sohn zu präsentieren.

Diesen angeblichen Sohn schafft Babbel sich wieder vom Hals, als er die Hochzeit von Tresje und Jupp letztlich doch noch gutheißt. Schließlich hat Jupp Juchels die Verkleidung nur genutzt, um dem störrischen Bürgermeister eine Zustimmung zur Hochzeit abzukaufen.

Der Inhalt kam beim Publikum bestens an. Es belohnte das engagierte Spiel mit kräftigem Szenenapplaus.

Wer das Stück „Völ Hantiir op der Foffzigste” verpasst hat, erhält am Samstag, 20. Oktober, um 19 Uhr, und am Sonntag, 21. Oktober, um 18 Uhr, nochmals Gelegenheit, die humorvolle Story live zu erleben. Karten gibt es noch zum Preis von 10 Euro plus Vorverkaufsgebühr in der Buchhandlung Leufgens, Telefon 959611, sowie in der Bücherstube am Rathaus, Telefon 909084.
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