Grundschule Büsbach: Um 283.000 Euro abgespecktes Maßnahmenpaket

Von: -jül-
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Stolberg. Den Verwaltungschef hat die Darstellung der Situation an der Grundschule Bischofstraße durch vier Büsbacher Mitglieder der CDU-Arbeitsgruppe Einzelhandel, Gewerbe und Stadtentwicklung verärgert. „Sie unterstellt, die Stadt käme ihrer Verkehrssicherungspflicht nicht nach”, konstatiert Ferdi Gatzweiler.

„Diese Darstellung ist falsch.” Selbstverständlich komme die Stadt immer ihrer Verkehrssicherungspflicht nach. Die Sanierung der nicht statitisch ausreichend belastbaren Decken sei zu keiner Zeit ausgesetzt worden, sondern die 290.000 Euro kostende Maßnahme sei angelasssen. „Was die CDU hier betreibt, ist nicht Opposition, sondern Destruktion”, sagte der Bürgermeister.

Ebenso selbstverständlich habe die Verwaltung den Beschluss des Bauausschusses ausgeführt, das weitergehende Renovierungskonzept für die Büsbacher Grundschule auf das unabweisbar Notwendige abzuspecken, wobei von dem 380.000 Euro kostenden Maßnahmen bei wohlwollender Betrachtung immerhin noch eine Investition in Höhe von rund 97.000 Euro verbleibe.

Dazu gehöre auch eine Verbesserung der Hygienemängel bei Toilettenanlagen, führte Claus Sieverding vom Hochbauamt aus. Statt 25.000 Euro sind dafür nun 18.000 Euro vorgesehen. Als unabweisbar gelten auch eine Überarbeitung der Blitzschutzanlage, Ergänzungen der Umzäunung, Sanierung der Sockel und Dämmung der Turnhalle (25.000 statt 56.000 Euro) sowie die Beseitigung der schlimmsten Mängel bei Fensteranlagen (54.000 statt 168.000 Euro).

Auf der Strecke bleiben allerdings umfangreiche Dämmungen, weitere energetische Maßnahmen und eine Neuanordnung der Lehrer-Toiletten.

Während der Bauausschuss auf seiner Sitzung am 24. Februar über dieses um 283.000 Euro abgespeckte Maßnahmenpaket beschließen soll, soll die mangelhafte Statik in zwei betroffenen Klassen bis zu den Sommerferien beseitigt sein. Sie war eher zufällig bei der Sanierung von Fußböden und dem Abhängen von Decken im vergangenen Sommer entdeckt worden.

Die Sanierung soll in einem Betonspritzverfahren erfolgen, das habe man aber angesichts der Witterung noch nicht durchführen können, erklärte Sieverding.
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