Grundschule Bischofstraße muss eine dritte Klasse streichen

Von: kol
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Stolberg. Nur noch drei statt vier dritte Klassen wird die Grundschule Bischofstraße im kommenden Schuljahr haben.

Die Reduzierung ist notwendig geworden, weil von 91 Schülern in vier Klassen zu Beginn des nun zu Ende gehenden zweiten Schuljahrs nur 81 übrig geblieben sind, die nun nach den Sommerferien in die dritte Klasse gehen.

Grund ist unter anderem, dass einige Schüler der zweiten Klassen in der Eingangsstufe verbleiben, die aus den ersten zwei Klassen besteht. Die Reduzierung auf drei Klassen ist bindend durch den Klassenbildungserlass der Landesregierung, der die Anzahl von Schülern pro Klasse regelt.

Ärgerlich finden das viele Eltern, vor allem aus der betroffenen Klasse 2b, die - weil sie die kleinste ist - aufgelöst wird und deren Schüler auf die verbleibenden drei Klassen aufgeteilt werden. Kritik wurde vor allem deshalb laut, weil die Eltern der betroffenen Kinder zu einer kurzfristig anberaumten abendlichen Versammlung erst am selben Morgen eingeladen wurden. Nach Informationen unserer Zeitung konnten nur 14 von 24 betroffenen Parteien daran teilnehmen.

Den Vorwurf weist Schulleiterin Irmgard Remmert jedoch zurück. Die Elterschaft sei umfassend informiert worden, die Aufteilung der Kinder sei ausgewogen und einvernehmlich erfolgt. „Natürlich waren die Eltern nicht erfreut”, sagt Remmert. „Sie haben es aber verstanden und sehen, dass die Kinder eine gute Perspektive haben.”

Eine Wahl hatte die Schule übrigens nicht, der Klassenbildungserlass sieht keine Ausnahme vor, das hat ihr auch der zuständige Schulrat der Schule noch einmal deutlich gemacht.

Die Aufteilung der Kinder auf ihre neuen Klassen sei „sehr transparent” nach Kriterien wie Wohnort oder bestehenden Freundschaften erfolgt, sagt Remmert. Anschließend habe es keine anderen Wünsche aus der Elternschaft mehr gegeben.

Auf den Stellenplan der Schule hat die Reduzierung keine Auswirkungen. Dieser ist abhängig von der Gesamtschülerzahl, die sich nur leicht verringert hat.
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