Grünes Licht für Sanierung des Mausbacher Sportplatzes

Von: gro
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Mit einer Oberflächensanierung soll die Bespielbarkeit des Sportplatzes in Mausbach für die kommenden fünf bis sieben Jahre sichergestellt werden. Foto: M. Grobusch

Stolberg. Der Sportplatz in Mausbach soll saniert werden. Einstimmig sprach sich der Sportausschuss am Dienstagabend für die von der Stadt Stolberg vorgeschlagene, rund 25.000 Euro teure Maßnahme am Wolfeter aus.

Mit einer Bearbeitung der stark abgenutzten und teilweise beschädigten Deckschicht soll die Bespielbarkeit für weitere fünf bis sieben Jahren hergestellt werden. Nach diesem Zeitraum dürfte der Aschenplatz nach Einschätzung des städtischen Fachbereichsleiters Josef Braun dann wieder den heutigen Zustand erreicht haben.

Zuletzt hatten sich die Mängel derart verschärft, dass die Verwaltung von einer Gesundheitsgefährdung für die Nutzer sprach. Das wiegt um so schwerer, als beim SV Grün-Weiß Mausbach Mannschaften in allen Jugendklassen am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen.

Überraschend einvernehmlich gingen die Fraktionen auch mit dem Thema Sportpauschale um. Einstimmig wurde der Beschluss gefasst, dass der Sportausschuss in Zukunft Empfehlungen zur Verwendung der rund 157.000 Euro aussprechen wird, die jährlich vom Land Nordrhein-Westfalen überwiesen werden. Erst danach sollen die Etatberatungen aufgenommen werden.

Einig waren sich die Mitglieder in der Einschätzung, dass die Sportpauschale längst nicht für alle Unterhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen im Bereich von Sportstätten ausreiche - und dass sie entgegen anders lautender Behauptungen keinesfalls nur den Fußballplätzen und deren Nutzern zugute komme. Zur Veranschaulichung hatte die Verwaltung eine Auflistung der in diesem Jahr bislang umgesetzten Arbeiten vorlegt. Sie summieren sich aktuell auf knapp 508.000 Euro.

Vermarktungsmöglichkeiten

Um Geld ging es auch bei einem weiteren Beschluss: Auf Anregung des Bürgermeisters wird die Stadt eine Vorlage erstellen, die eine Übersicht über die Fußballplätze im Stadtgebiet und über Vermarktungsmöglichkeiten gibt. Sie könnte auch als Grundlage für Gespräche an einem Runden Tisch dienen, an dem den Vereinen Perspektiven der Kooperation oder Fusion und positive Auswirkungen auf die Infrastruktur dargestellt werden sollen.
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