Grünes Licht für die Erweiterung der Kita St. Barbara

Von: gro
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In der Kita St. Barbara soll es ab dem Sommer 2011 eine vierte Gruppe geben. Das Außengelände sowie ein als Schenkung übertragenes Nachbargrundstück bieten genügend Platz für die Erweiterung. Foto: M. Grobusch

Stolberg. Die Ampel für eine Erweiterung der katholischen Kindertagesstätte St. Barbara steht auf Grün. Die Vertretung des Kirchengemeindeverbandes Stolberg-Süd ist der einstimmigen Empfehlung des Kita-Ausschusses gefolgt und hat ihrerseits ohne Gegenstimme den Aus- und Umbau der Einrichtung in der Neustraße beschlossen.

Bis Sommer 2011 soll die bis dato dreigruppige Einrichtung eine weitere Gruppe erhalten und dann auch über insgesamt 18 U3-Plätze verfügen.

„Wir sind eine der ganz wenigen Kitas in Stolberg, in der von einer professionellen Köchin das Essen täglich frisch zubereitet wird”, betont Nicole Weiden-Luffy. Um dies bei einer Gesamtzahl von zukünftig 75 Kindern weiter leisten zu können, soll die Kindertagesstätte neben dem Anbau eine größere Küche erhalten. Vergrößert wird zudem der Personalraum, für den Eingangsbereich ist eine Umgestaltung vorgesehen.

„Anfang nächster Woche werden wir die Stadt schriftlich kontaktieren”, erklärte die Vorsitzende des Kita-Ausschusses im KGV Stolberg-Süd auf Anfrage unserer Zeitung. Damit soll das Verfahren offiziell angelassen werden, nachdem Kirche und Jugendamt bislang zwar konkrete, aber noch unverbindliche Gespräche geführt hatten. Auch das Bistum, das dem Vorhaben noch zustimmen muss, wird nun eingebunden.

Die Baukosten sollen fast gänzlich über den zu erwartenden Investitionszuschuss des Bundes von 360000 Euro abgedeckt werden. Ob die Stadt sich an dem zehnprozentigen Trägeranteil beteiligen wird, muss noch verhandelt werden.

Klar ist indes, dass sie den Anteil der Kirche an den Betriebskosten - wie auch schon in anderen Einrichtungen - übernehmen wird. Damit soll die wohnortnahe Versorgung, für die das Jugendamt in letzter Instanz verantwortlich ist, unterstützt und gewährleistet werden. Im Gegenzug kann die Stadt auf den Neubau einer Einrichtung in Breinigerberg verzichten und die marode Kita am Tomborn in absehbarer Zeit schließen.

Der Wegfall soll durch die neue Gruppe in der Kita St. Barbara sowie die Unterbringung einer Gruppe in der alten Schule Breinigerberg kompensiert werden. Dort muss die Stadt rund 310000 Euro investieren, wobei die Höhe des Zuschusses davon abhängen wird, ob die Maßnahme als Neubau anerkannt wird. Kirche wie Stadt müssen ihren Antrag auf Bezuschussung bis Ende Juni stellen.

Derweil will Nicole Weiden-Luffy möglicher Unruhe entgegenwirken. „Alle Kinder, die in Breinigerberg die Kita besuchen, werden dort bis zur Einschulung bleiben können”, betont sie. Zu einem „Zwangsumzug” von Kindern komme es nicht. Ganz ohne Unannehmlichkeiten wird es jedoch nicht gehen.

Rund sechs Monate hat der KGV Stolberg-Süd für die Baumaßnahme in der Kita St. Barbara veranschlagt. Somit wird es sich nicht vermeiden lassen, dass ein Großteil der Arbeiten während des laufenden Betriebes verrichtet werden muss.
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