Grünes Licht für das neue Parkhaus am Hauptbahnhof

Von: -jül-
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Stolberg. An Attraktivität weiter gewinnen kann der Stolberger Hauptbahnhof als Drehscheibe für den regionalen Schienenverkehr. Mit einer kräftigen Finanzspritze ermöglicht der Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) des der Kupferstadt, mit dem Bau eines Parkhauses dem großen Parkdruck am Hauptbahnhof zu begegnen.

Noch in diesem Jahr soll mit den Arbeiten begonnen werden, kündigte Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt auf Anfrage unserer Zeitung an.

Im Rahmen seines insgesamt 56,5 Millionen Euro schweren Investitionsprogramms für 47 Projekte bis 2018 bedenkt der NVR die Kupferstadt bereits in diesem Jahr mit einer etwa 85-prozentigen Fördersumme. Bei kalkulierten Gesamtkosten von 3.226.400 Euro für das Parkhaus gelten rund 3,03 Millionen Euro als zuwendungsfähig. Daran beteiligt sich der NVR mit 2.725.900 Euro.

Mit der geplanten Überbauung des Parkplatzes direkt an Gleis 44 soll das Stellplatz-Angebot von derzeit 242 auf insgesamt 408 Parkplätze im Bereich des Hauptbahnhofes ausgeweitet werden. Clou der offenen Parkdecks soll aber ein so genannter „Skywalk“ werden.

Vom obersten Deck der Anlage soll ein Überweg über die Eurgiobahngleise 43 und 44 zum Mittelgleis 1 und 2 an der Hauptstrecke in Richtung Aachen und Köln entstehen, das mit einem Aufzug an den Bahnsteig verbunden wird. Durch diese Lösung wäre die Plattform und damit neben regionalen auch die überregionalen Bahnverbindungen erstmals barrierefrei zu erreichen.

Diese behindertengerechte Lösung soll durch die Deutsche Bahn realisiert werden, die einen Ausbau des Mittelbahnsteigs im Rahmen ihres ab 2014 anlaufendes Modernisierungsprogramms angekündigt hat.

Eine Ausweitung des Parkplatz-Angebotes in Stolberg ist dringend erforderlich, weil der Hauptbahnhof immer stärker auch Bahnkunden aus Nachbarkommunen anlockt. Eine weitere Zunahme der Frequenz wird mit dem Ringschluss der Euregiobahn zwischen Alsdorf und Stolberg ab 2014 erwartet.

Im Zuge der Qualitätsoffensive in der Kupferstadt soll ebenso die Einrichtung eines Service-Zentrums mit einem über das Kiosk-Portfolio hinausgehenden Angebotes an Waren und Dienstleistungen realisiert werden.

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