Stolberg - Grüne wollen Weichen stellen: kommunalpolitisches Programm steht

Grüne wollen Weichen stellen: kommunalpolitisches Programm steht

Von: dim
Letzte Aktualisierung:

Stolberg. Noch in der ersten Februar-Woche wollen die Stolberger Grünen ihr kommunalpolitisches Programm verabschieden und Kandidaten für die Wahlen am 25. Mai aufstellen. Das erklärte der Vorstand des Ortsverbandes bei der Mitgliederversammlung im Hotel Stadthalle.

Dass sich das Führungsteam, das seit einem Jahr aus den Sprechern Carsten Hecht und Dina Graetz sowie dem Kassierer Hubert Simons besteht, inzwischen eingearbeitet hat, bewies es nicht zuletzt, indem es dem Kupferstädter Ortsverband eine neue Satzung vorlegte. „Dabei haben wir größtenteils Satzzeichen geändert und Formulierungen angepasst“, beschrieb Hecht. Doch die geänderte Satzung beinhalte auch sachliche Neuerungen.

Etwa wird der Vorstand künftig für die Dauer von zwei Jahren gewählt und ist somit doppelt so lange im Amt. Ebenso sieht die neue Satzung eine mögliche Erweiterung des Führungsgremiums um einen Beisitzer vor. Die Beschlussfähigkeit von Mitgliederversammlungen ist nicht mehr gegeben, wenn mindestens fünf Mitglieder anwesend sind: In Zukunft müssen mindestens 20 Prozent der momentan 31 Mitglieder zugegen sein. Diese wie alle vorherigen Änderungen wurden einstimmig beschlossen.

Sachlich und in freundschaftlicher Atmosphäre diskutiert wurden lediglich die Sonderbeitragsregelungen zur freiwilligen Abgabe von Bezügen und Aufwandsentschädigungen von Ratsmitgliedern und sachkundigen Bürgern. „Bisher sollte davon mindestens die Hälfte an den Ortsverband gehen. Das ist aber oft nicht geschehen, was zu Konflikten innerhalb des OV geführt hat“, erklärte Hecht.

Mit sieben Ja- und zwei Nein-Stimmen folgte die Versammlung dem Kompromissvorschlag von Ratsfrau Anne Schwan-Hardt, der vorsieht, dass künftig mindestens 25 Prozent der Bezüge von Fraktionsvorsitzenden, Ratsmitgliedern und sachkundigen Bürgern freiwillig abgegeben werden sollen. Die Aufwandsentschädigungen für Teilnahmen an Sitzungen und Ausschüssen bleiben davon unberührt.

Nachdem Kassierer Hubert Simons einstimmig entlastet worden war, berichtete Dina Graetz von den Aktivitäten im vergangenen Jahr. „Die Resonanz an unseren zwei Infoständen war positiv, und auch das Ergebnis der Bundestagswahl war für Stolberger Verhältnisse in Ordnung“, sagte die Sprecherin. Pech gehabt habe der OV mit einem geplanten Open-Air-Kino, das in letzter Minute wetterbedingt abgesagt werden musste.

Erfreulich gewesen seien hingegen die Aktivitäten im Rahmen des Stolberger Bündnisses gegen Radikalismus, dass der Ortsverband mehr Neuzugänge als Abmeldungen verzeichnen konnte, sowie der gelungene politische Jahresumbruch der Grünen in der Altstadt, bei dem auch Vertreter von SPD und CDU anwesend waren und der Austausch in lockerer Runde gepflegt wurde.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert