Großes Lob für fleißige Schüler

Von: Heike Eisenmenger
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Stolberg. Dass manche Menschen einfach ihren Müll in der Landschaft entsorgen, macht den kleinen Niklas richtig wütend. „Das ist gar nicht gut, wenn man einfach seinen Dreck liegen lässt. Dann wird ja alles fies, und es wird auf Dauer immer schmutziger”, warnt der Siebenjährige, der die Grundschule in Büsbach besucht.

Auch sein Klassenkamerad Deniz hat kein Verständnis dafür, dass einige Mitmenschen ihren Abfall der Gemeinschaft aufbürden. „Man muss den Müll entsorgen, um die Umwelt zu schonen”, erklärt der Achtjährige.

Niklas und Deniz sind zwei von rund 400 Schülern, die bei der Müllsammelaktion „Schulen sauber drauf” in Stolberg mitgemacht haben. Insgesamt zehn Schulen beteiligten sich bei der als Wettbewerb aufgezogenen „Sauber-mach-Aktion”, durch die das Stadtgebiet eine Aufwertung erfuhr.

Eine Aufwertung in dem Sinne, dass Stolberg nun deutlich ansehnlicher ist: Die Jungen und Mädchen sammelten eine riesige Menge Abfall auf, da kam ganz schön was zusammen. Die Aktion „Schulen sauber drauf” ist ein Gemeinschaftsprojekt der AWA Entsorgungs GmbH und der Stadt Stolberg. Mit im Boot sind auch die die Braun Umweltdienste, die die Müllsäcke abholten.

Bürgermeister Ferdi Gatzweiler empfing die „kleinen Saubermänner” am Freitag persönlich im Ratssaal. Der Verwaltungschef übernahm es auch, die drei Schulen, die den meisten Müll gesammelt haben, auszuzeichnen.

Den gemeinsamen ersten Platz holten mit je 16 Müllsäcken die Förderschule Talstraße und die Grundschule Hermannstraße. Für ihr Engagement wurden beide Klassen mit je 100 Euro belohnt. Das Goethe-Gymnasium schaffte es, 7,5 Säcke zu füllen und ist damit auf Platz 2 (80 Euro) gelandet. Den dritten Rang (50 Euro) hat sich mit fünf Müllsäcken die Grundschule Bischofstraße in Büsbach verdient

Kein Schüler ging leer aus: Nach der Verteilung der Urkunden wartete auf alle ein Besuch im Eiscafe. Nachdem die Kinder ihr Eis dort verputzt hatten, ging es noch auf die Kirmes, wo den Schülern eine Fahrt mit dem Karussell spendiert wurde.
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