Großer Jubel in Rot und Weiß auf „Krakau 2”

Von: Johannes Mohren
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Klare Sache: Auch wenn der SC
Klare Sache: Auch wenn der SC Münsterbusch am Ende „nur” 2:0 siegte, war er im Finale gegen die SG Stolberg dennoch über weite Strecken deutlich überlegen. Foto: J. Mohren

Stolberg. In einer Sache herrschte nach dem letzten Pfiff beim Konrad-Simons-Turnier des FC Stolberg große Einigkeit. „Münsterbusch hat hier völlig verdient gewonnen”, betonte der FC-Vorsitzende Hans-Josef Siebertz.

Denn nicht nur am letzten Turniertag dominierte das Team aus dem Stadion am Glashütter Weiher das Spielgeschehen auf der staubigen, harten Asche auf „Krakau 2”. Bereits in den Partien zuvor hatte sich der B-Ligist mit seinen Siegen gegen Ligakonkurrent SV Breinig 2 (8:0) und den klassenhöheren Gastgeber FC Stolberg im Halbfinale (nach Elfmeterschießen) in die Favoritenrolle gespielt.

Der 2:0-Endspielerfolg gegen die SG Stolberg war die Krönung, der ausgelassene Jubel der Lohn für eine durchweg gute Turnierleistung. „Der Sieg ist noch mal ein echtes Erfolgserlebnis vor dem Saisonstart”, freute sich SC-Coach Jürgen Gehlen nach dem Schlusspfiff.

In den 90 Minuten zuvor schien der Sieg seiner Mannschaft nie in Gefahr. Von Beginn an übernahm Münsterbusch die Initiative, große Torchancen blieben jedoch zunächst Mangelware. Das änderte sich in Minute 37, als Glowaki, Top-Torschütze des Turniers, seine Vorbereiter-Qualitäten bewies: Der Stürmer legte quer auf Griese, der freistehend aus kurzer Distanz keine Mühe hatte, den Ball im SG-Gehäuse unterzubringen.

Mit der Führung im Rücken kontrollierte der SC nun den Gegner, weitere Akzente nach vorne blieben aber vorerst aus. Ganz anders nach der Pause: Während bei den kämpfenden SG-Akteuren zusehends die Kräfte schwanden, setzte der SC auf Angriff. Immer wieder brachten die Rot-Weißen mit schnellem, direktem Spiel die SG-Abwehr in große Bedrängnis - oftmals tauchten sie in Überzahl im gegnerischen Strafraum auf.

„Da müssen wir uns lediglich vorwerfen, zu fahrlässig mit unseren Möglichkeiten umgegangen zu sein”, monierte Gehlen die mangelhafte Chancenauswertung. Denn lediglich Glowaki (71.) konnte mit einer schönen Einzelaktion noch nachlegen, die anderen Hochkaräter blieben ungenutzt. „Wir waren spielerisch klar besser und haben deshalb verdient gewonnen. Wir wollten das Turnier absolut ernsthaft durchspielen, das ist uns gelungen”, zeigte sich der Coach mit den Auftritten seiner Mannschaft dennoch sehr zufrieden.

Die Spielstärke des SC hatte im Halbfinale bereits der Gastgeber zu spüren bekommen. Mit einer Niederlage nach Elfmeterschießen verabschiedete sich der FC Stolberg aus dem Turnier. „Das ist kein Drama. Wir waren in den letzten Jahren eigentlich immer dabei, dann dürfen jetzt auch mal die anderen gewinnen, sonst wird es doch langweilig”, betonte Siebertz lachend. Zumal mit Platz 3 ein versöhnlicher Abschluss gelang.

Im kleinen Finale siegte das Heimteam erwartet deutlich mit 4:1 gegen den Gast aus Venwegen, der stark ersatzgeschwächt mit nur zehn Spielern auf „Krakau 2” anreiste. Korsten aus der Distanz (10.), Aljimi per Schlenzer (25.), Culibrk (35.) und Gürsoy nach einem Solo durch die gesamte VfR-Abwehr (65.) trafen für den drückend überlegenen FC, Schiffer (28.) konnte zwischenzeitlich für aufopferungsvoll kämpfende, aber letztlich chancenlose Venwegener verkürzen.

„Spiel der Legenden” mit vielen ehemaligen Meistern

Eine Fülle früherer Stolberger Stars haben am Freitagabend noch einmal die Fußballschuhe geschnürt und das erste „Spiel der Legenden” bestritten.

Nicht weniger als 32 ehemalige Meisterspieler aus der Kupferstadt standen auf dem Krakauer Sportplatz - begleitet von zahlreichen Fans am Spielfeldrand.

In Aktion traten Ehemalige der Vereine FC Columbia, SC Münsterbusch und Stolberger SV unter Meistertrainer Bert Geicht, die es mit einer hochkarätigen Auswahl von Meistertrainer Peter Stoffel und Spielern von Frisch-Froh Stolberg und ASA Atsch aufnahmen.

Das Match endete mit einem gerechten 3:3-Unentschieden.
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