Stolberg-Gressenich - Große Rettungsaktion für kleine Hündin im Steinbruch

Große Rettungsaktion für kleine Hündin im Steinbruch

Von: -jül-
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Nach drei Stunden gelingt es der Sonderrettungsgruppe aus Aachen, die junge Hundedame aus dem Steilhang zu bergen. Foto: Feuerwehr
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Nach drei Stunden gelingt es der Sonderrettungsgruppe aus Aachen, die junge Hundedame aus dem Steilhang zu bergen. Foto: Feuerwehr
Steinbruch Jamie
In diesem Steinbruch kam Hundedame Jamie in ihre brenzliche Lage.

Stolberg-Gressenich. Nach drei Stunden des Bangens atmen Heike und Horst erleichtert auf. Mit wedelnder Rute kommt „Jamie“ ihnen entgegen und freut sich sichtlich, Frauchen und Herrchen anspringen und wieder begrüßen zu können. Es ist mittlerweile 21 Uhr an diesem Donnerstagabend im Steinbruch Vygen am Hitzberg.

Am frühen Abend macht sich Heike mit der elf Monate jungen Hundedame an einer langen Leine auf zur Gassi-Tour. Ihr Weg führt durch abwechslungsreiche Natur in den Steinbruch. Es kommt, wie es fast kommen musste. „Jamie“ wittert ein Kaninchen und will hinterher.

An der Leine ist das eigentlich nicht möglich, aber irgendwie öffnet sich der Karabinerhaken. „Jamie“ ist unterwegs durch dichtes und dornenreiches Gestrüpp. Frauchen kann nicht hinterher. Auf einmal rutscht die junge Hundedame an einer Abbruchkante etliche Meter tief ab und kann sich im Steilhang nur mit Not festhalten. Frauchen kann nicht hin. Und auch die anderen alarmierten Helfer können nicht helfen.

Um 19 Uhr wird die Stolberger Feuerwehr alarmiert. Unter Leitung von Brandoberinspektor Michael Junker versuchen Kräfte der Hauptwache und der Löschgruppe Gressenich mit Steckleitern und Drehleiter, „Jamie“ in ihrer misslichen Lage zu erreichen. Aber auch die Retter können den Hund aufgrund der Abbauflächen nicht retten.

Aus Aachen wird die Sonderrettungsgruppe angefordert. Ihre Spezialkräfte seilen sich von oben ab und befreien die junge Dame aus ihrer misslichen Lage. Alle sind erleichtert, Heike, Horst und Jamie strahlen: „Und geben Sie bitte noch unseren lieben Dank an die Feuerwehr weiter“, sagen sie noch. So soll es sein.

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